ungetreu

GrammatikAdjektiv · häufig attributiv
Aussprache
Worttrennungun-ge-treu (computergeneriert)
Wortzerlegungun-getreu
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben, veraltend unredlich, unehrlich
Beispiele:
ungetreue und bestrafte kleine Amtsleute [G. KellerVerlor. Lachen6,573]
Unser erstes Geld, das wir zusammenbrachten, reiste mit einem ungetreuen Kollegen in unbekannte Fernen [DurieuxTür24]

Thesaurus

Synonymgruppe
abtrünnig · gegen Treu und Glauben · ↗illoyal · ↗ketzerisch · ↗treulos · ungetreu · unloyal · ↗vertragsbrüchig
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Angestellte Beamter Buchhalter Ehefrau Ehemann Geliebte Geschäftsbesorgung Geschäftsführung Liebhaber Vasall

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungetreu‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er weigerte sich, Reis zu sich zu nehmen, da dieser von dem ungetreuen Volk angebaut worden war.
Die Zeit, 24.01.1949, Nr. 04
So ist denn doch der ungetreue Beamte, dem unmittelbar nur Pflichtverletzung vorgeworfen werden kann, mittelbar auch verantwortungslos.
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 171
Wir können mit Hilfe der Magie Burgen erobern, ungetreue Frauen beobachten und aufdringliche Liebhaber erschrecken.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 9
Das hält ewig, das hat Bestand, denn treu ist das Tier, ungetreu aber der Mensch.
Der Tagesspiegel, 10.11.2001
Ungetreue Genossen, im Zusammenspiel mit entsprechenden sowjetischen Apparaten, brachten ihn zu Fall und zum Schweigen.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 188
Zitationshilfe
„ungetreu“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ungetreu>, abgerufen am 16.07.2019.

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