ungeraten

GrammatikAdjektiv · häufig attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Worttrennungun-ge-ra-ten (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

missraten
a)
mit schlechten Eigenschaften behaftet, schlecht erzogen
Beispiele:
ungeratene Kinder
ein ungeratener Sohn
b)
nicht schön gebildet
Beispiel:
ihr ... Gesicht mit dem ungeratenen Näschen [BahrHimmelfahrt103]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sohn Tochter

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungeraten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ganz vergeben hat die Stadt ihrem ungeratenen Sohn freilich immer noch nicht.
Der Tagesspiegel, 26.01.1997
Zu guter Letzt hat Oak Park doch noch über den ungeratenen Sohn triumphiert.
Die Zeit, 25.03.1988, Nr. 13
Die Armut sollte in seinem Lande nur noch eine Drohung sein, ungeratene Kinder zu erschrecken und zu mahnen.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 10
So als müssten sie sich schämen für die öffentliche Zurschaustellung ihrer ungeratenen Kids.
Die Welt, 08.07.2004
Die ungeratenen Buben hatten ihm die Hose ausgezogen, die Augen verbunden, die Narrenkappe über den kahlen Schädel gestülpt.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 52
Zitationshilfe
„ungeraten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ungeraten>, abgerufen am 24.08.2019.

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