ungebrannt

Worttrennungun-ge-brannt (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
(noch) nicht gebrannt, gehärtet
b)
(noch) nicht gebrannt, geröstet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ungebrannt ist das Material relativ weich, gebrannt dagegen so hart, daß man es nur mit Diamantwerkzeugen bearbeiten kann.
Süddeutsche Zeitung, 28.08.1997
Ludwigshafen - In ein Haus aus ungebranntem Lehm würde vermutlich niemand Geld investieren.
Die Welt, 16.12.2000
Die Vertrauensmänner rannten hin und kamen mit ein wenig Mehl in der Zeltbahn und Reis und Salz und ungebranntem Kaffee wieder.
Frenssen, Gustav: Peter Moors Fahrt nach Südwest, Berlin: Grote 1920 [1906], S. 79
In größerem Maße, auch für Kolossalplastik, tritt ungebrannte T. in der Kunst Indiens, Chinas und Japans auf.
o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610
Man verwandte den Kalkstein, der am Orte anstand; nur in Susa wurde nach babylonischer Weise gebrannter und ungebrannter Ziegel verbaut.
Altheim, Franz: Das alte Iran. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 21834
Zitationshilfe
„ungebrannt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ungebrannt>, abgerufen am 20.09.2019.

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