ungebräuchlich

GrammatikAdjektiv · attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungun-ge-bräuch-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›ungebräuchlich‹ als Erstglied: ↗Ungebräuchlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht üblich, selten gebraucht
Beispiele:
ein ungebräuchliches Wort
eine ungebräuchliche Redewendung
dies ist ein ungebräuchliches Verfahren, eine ungebräuchliche Methode

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begriff Bezeichnung eher geworden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ungebräuchlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hinterhältig war sie nie, wenn auch oft fremd und ungebräuchlich.
Gaiser, Gerd: Schlußball, München: Hanser 1958 [1958], S. 218
Aus welcher Semantik geht der Gebrauch des ungebräuchlichen Wortes hervor?
Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14
Standardnormen sind bei projektiven Testen ungebräuchlich und unzweckmäßig, ebenso Prozentrangnormen.
Lienert, Gustav A.: Testaufbau und Testanalyse, Weinheim: Beltz 1961, S. 439
Wegen dieser für jede Firma unterschiedlichen Kalkulation waren Preisangaben in Publikumskatalogen lange Zeit ungebräuchlich und erschienen erst gegen 1730.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 7630
Hierzulande ist es unter Kaufleuten nicht ungebräuchlich, Verträge über solche Summen schriftlich zu schließen.
C't, 2000, Nr. 22
Zitationshilfe
„ungebräuchlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ungebräuchlich>, abgerufen am 21.09.2019.

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