unerwidert

GrammatikAdjektiv (in Verbindung mit »bleiben«, »lassen«)
Aussprache
Worttrennungun-er-wi-dert (computergeneriert)
formal verwandt miterwidern
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht erwidert
a)
unbeantwortet
Beispiele:
seine Briefe blieben unerwidert
ihre Frage blieb unerwidert
b)
nicht in gleicher Weise, mit gleicher Gegenleistung erwidert
Beispiele:
ihre Grüße blieben unerwidert
ihre Neigung blieb unerwidert
eine unerwiderte Liebe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gefühl Leidenschaft Liebe Zuneigung bleiben lieben unglücklich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unerwidert‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weitgehend unerwidert bleibt dagegen die Kritik, die explodierenden Kosten seien eine Bürde für das ganze Land.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2004
Doch natürlich blieb die verheißungsvolle Leidenschaft unerwidert und zeitigt nun tragische Folgen.
Die Zeit, 30.04.2001, Nr. 18
Ich möchte aber die beherzigenswerten Worte nicht unerwidert lassen, die Justice Jackson gestern zum Eingang seiner Rede gesprochen hat.
o. A.: Einundsiebzigster Tag. Freitag, 1. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4752
Eine heftige, unerwidert gebliebene Leidenschaft des häßlichen Mädchens für ihren Lehrer scheint bald wieder abgeklungen zu sein.
Antonicek, Theophil: Auernhammer. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1973], S. 3715
Einen Gruß unerwidert zu lassen, ist in jedem Fall taktlos.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 25642
Zitationshilfe
„unerwidert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unerwidert>, abgerufen am 23.05.2019.

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