unersprießlich

GrammatikAdjektiv · attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungun-er-sprieß-lich (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

keinen Nutzen bringend
Beispiele:
eine unersprießliche Zusammenarbeit
ein unersprießliches Gespräch
unersprießliche Gedanken
die Arbeit an diesem Projekt war für beide Seiten unersprießlich

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die auffälligste Folge des "Reformdeutschen" ist ja selbst für Anhänger unersprießlich.
Die Welt, 08.07.1999
Der unersprießliche Bund bedarf einer Klärung, und die EU als Stifter trägt die Verantwortung.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2004
Schon bei den ersten Experimenten auf Puerto Rico zeigten sich unersprießliche Begleiterscheinungen.
Die Zeit, 15.01.1962, Nr. 03
Die PDS-Landesvorsitzende Anita Tack, die eine "enge Zusammenarbeit beider Länderparlamente" befürwortet, erinnerte an "unersprießlichen Erfahrungen" mit dem gemeinsamen Berlin-Brandenburg-Ausschuss in der vergangen Legislaturperiode.
Der Tagesspiegel, 23.10.2000
Nach seinem Abgang von der Universität, einigen unersprießlichen Ausflügen in den Schuldienst und vielen Jahren als Hausmann hatte Thomas mehr als zwei Dutzend Gelegenheitsjobs angenommen.
Düffel, John von: Houwelandt, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2004, S. 21
Zitationshilfe
„unersprießlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unersprießlich>, abgerufen am 24.08.2019.

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