unerkennbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-er-kenn-bar (computergeneriert)
Wortzerlegungun-erkennbar
Wortbildung mit ›unerkennbar‹ als Erstglied: ↗Unerkennbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht zu erkennen
a)
mit dem (bloßen) Auge nicht genau wahrzunehmen
Beispiel:
der Berg, Weg war in der Dämmerung fast unerkennbar
b)
nicht wiederzuerkennen, nicht zu identifizieren
Beispiel:
er war in der Maske unerkennbar

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht erkennbar · nicht wahrnehmbar · unbemerkbar · unerkennbar · ↗unmerklich  ●  ↗schleichend  Hauptform
Assoziationen
Antonyme
  • unerkennbar
Synonymgruppe
nicht erkennbar · nicht sichtbar · nicht wahrnehmbar · unerkennbar · ↗unsichtbar

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ding Gott Wesen fast

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unerkennbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Insofern also sind wir selbst, für uns selbst, ein unerkennbares »Ding an sich«.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 346
Sie sind für die äußeren Sinne nur ebenso unerkennbar, wie Töne von den Augen nicht wahrgenommen werden können.
C't, 1999, Nr. 18
Sie selbst aber bleibt stumm, undurchdringlich, in ihrem Wesen unerkennbar.
Süddeutsche Zeitung, 27.06.1997
Die Person in uns ist der Z. transzendent und daher unerkennbar.
Anz, W.: Zeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38706
Es liegt kein Grund vor, das natürliche System im Aufbau der realen Welt für unerkennbar zu halten.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 162
Zitationshilfe
„unerkennbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unerkennbar>, abgerufen am 15.07.2019.

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