unentbehrlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungun-ent-behr-lich
Wortbildung mit ›unentbehrlich‹ als Erstglied: ↗Unentbehrlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

unbedingt notwendig, sodass man nicht darauf verzichten kann
Beispiele:
ein unentbehrliches Hilfsmittel, Werkzeug, Kleidungsstück, Requisit
dieser Gegenstand ist mir unentbehrlich geworden
für das Verständnis des Textes ist eine kurze Erläuterung unentbehrlich
jmd. ist unentbehrlich
Beispiele:
dieser Mitarbeiter ist für unseren Betrieb unentbehrlich (= wir können auf seine Mitarbeit nicht verzichten)
er ist uns ein unentbehrlicher Helfer, Berater
sie ist mir eine unentbehrliche Hilfe (im Haushalt)
er ist hier unentbehrlich
du hältst dich wohl für unentbehrlich, kommst dir wohl unentbehrlich vor?
er verstand es, sich unentbehrlich zu machen

Thesaurus

Synonymgruppe
nicht abkömmlich · nicht ersetzbar · nicht weglassbar · nicht zu entbehren · nicht zu ersetzen · ↗unabkömmlich · unentbehrlich · ↗unerlässlich · ↗unersetzbar · ↗unersetzlich · ↗unverzichtbar
Assoziationen
Synonymgruppe
erforderlich · geboten · ↗notwendig · ↗nötig · ↗unabweisbar · ↗unausweichlich · ↗unbedingt · unentbehrlich · ↗unerlässlich · ↗unvermeidlich · ↗wesentlich · ↗zwingend · zwingend geboten  ●  (eine) conditio sine qua non  geh., lat. · unbedingt nötig  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) Muss · ↗(unbedingt) notwendig · nicht (mehr) wegzudenken · sollte man haben · ↗unabdingbar · unbedingt dazugehören · unentbehrlich · ↗unumgänglich · ↗unverzichtbar · ↗vonnöten · ↗wichtig · ↗zwingend · zwingend benötigt  ●  (ein) Must  engl. · (sollte) in keiner Sammlung fehlen  ugs., formelhaft · ↗de rigueur  geh., bildungssprachlich, franz. · gehört in jeden (gut sortierten ...)  ugs., formelhaft · ↗indispensabel  geh., veraltet, bildungssprachlich
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aminosäure Arbeitsinstrument Arbeitsmittel Attribut Begleiter Bestandteil Funktionselement Handbuch Handwerkszeug Helfer Helferin Hilfsmittel Informationsquelle Mehrheitsbeschaffer Nachschlagewerk Nahrungsstoff Quellenwerk Ratgeber Requisit Rüstzeug Standardwerk Stütze Utensil Wegweiser Werkzeug geradezu nützlich schlechterdings schlechthin wahrhaft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unentbehrlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es geht darin um einen Mann, der schon ziemlich lange in seinem Amt sitzt und von dem es hieß, er sei unentbehrlich.
Der Tagesspiegel, 10.12.2002
Aber auch die ehrenamtlichen Helfer sind für die Betreuung unentbehrlich.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2002
Im ersten Fall ist er nur anfänglich unentbehrliches technisches Mittel.
Schumann, F. K.: Gehorsam. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1912
In dieser theoretisch umgebildeten Gestalt aber ist er ihr unentbehrlich.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 295
Da diese Arbeit von der Romantik handelt, ist eine weitere Abgrenzung unentbehrlich.
Benjamin, Walter: Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1920], S. 9
Zitationshilfe
„unentbehrlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unentbehrlich>, abgerufen am 17.06.2019.

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