uneingestanden

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ein-ge-stan-den
eWDG, 1976

Bedeutung

etw. sich nicht eingestehen wollend
Beispiele:
eine uneingestandene Sehnsucht, Hoffnung, Angst
[keimte] bei mir uneingestanden die Hoffnung ..., als Schauspieler entdeckt zu werden [HartungWunderkinder74]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum echten Sport fehlt ihnen der Schneid, dafür ist ihnen das Auto ein willkommenes Mittel, ihre uneingestandenen Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 3
Und gerade er ist immer noch uneingestanden, immer noch ungesühnt und immer noch unbereut.
konkret, 1986
Damit allein kann es nun nach der zwar uneingestandenen, aber doch vollzogenen Wende nichts mehr werden.
Die Zeit, 29.06.1984, Nr. 27
Noch heute sind ihre Verfahrensweisen und Begriffe uneingestanden bedingt von wirtschaftlichen und politischen Interessen.
Werckmeister, Otto Karl: Von der Ästhetik zur Ideologiekritik. In: ders., Ende der Ästhetik, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1971 [1970], S. 68
Uneingestandene Einschränkungen der göttlichen Allmacht in Gestalt von Elementen dualistischer Denkweise finden sich in fast allen ethisch orientierten Religionen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 291
Zitationshilfe
„uneingestanden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/uneingestanden>, abgerufen am 21.10.2019.

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