unbezähmbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-zähm-bar
Wortzerlegungun-bezähmbar
eWDG, 1976

Bedeutung

so groß, heftig, stark, dass man es nicht bezähmen kann
Beispiele:
ein unbezähmbarer Hunger, Durst
sie erfasste eine unbezähmbare Wut
ihre Neugierde war unbezähmbar

Thesaurus

Synonymgruppe
unbeugsam · ↗unbezwingbar · unbezwinglich · unbezähmbar · unzähmbar

Typische Verbindungen
computergeneriert

Drang Hang Herz Leidenschaft Lust Löwe Neugier Neugierde Sehnsucht Trieb Wille Wunsch Wut schier wild

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbezähmbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber der Mann mit der unbezähmbaren Kampfesleidenschaft, der jetzt das Weltreich führte, gehörte nicht zu ihnen.
Die Zeit, 23.06.1961, Nr. 26
Seine ungeheure und unbezähmbare Neugierde wird ihn verführen, dorthin zu reiten, um sich anzuschleichen und uns zu belauschen.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 146
Wenn Lockerheit auch Spiele entscheidet, dann haben Kameruns unbezähmbare Löwen gegen uns schon gewonnen.
Bild, 10.06.2002
Peter hat plötzlich das unbezähmbare Verlangen, gleich einmal die Probe aufs Exempel zu machen.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 321
Auch er fühle in der Badewanne häufig einen unbezähmbaren Drang zu singen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 86
Zitationshilfe
„unbezähmbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unbezähmbar>, abgerufen am 21.07.2019.

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