unbeobachtet

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-ob-ach-tet (computergeneriert)
formal verwandt mitbeobachten
eWDG, 1976

Bedeutung

von niemandem beobachtet
Beispiele:
sich unbeobachtet fühlen, glauben
in einem unbeobachteten Augenblick, Moment (= in einem Augenblick, Moment, in dem er von niemandem beobachtet wurde) verließ er das Zimmer
sich unbeobachtet (= ohne von jmdm. beobachtet zu werden) davonschleichen
unbeobachtet entkommen

Thesaurus

Synonymgruppe
(möglichst) unauffällig · ↗heimlich · heimlich, still und leise · im Geheimen · im Stillen · im Verborgenen · in aller Stille · ↗insgeheim · ohne dass jemand das mitbekommt · ↗stillschweigend · ↗unbemerkt · unbeobachtet · ↗verborgen · verdeckt · ↗versteckt · ↗verstohlen  ●  hinter vorgehaltener Hand  fig. · im Hintergrund  fig. · in den Hinterzimmern  fig. · unter der Hand  fig. · unterm Tisch  fig. · bei Nacht und Nebel  ugs., fig. · ↗klammheimlich  ugs. · stickum  ugs. · stieke  ugs., veraltend, berlinerisch · ↗stiekum  ugs. · still und leise  ugs. · ↗ungesehen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Augenblick Beobachter Kommunikation Moment Nische agieren beinahe bewegen bleiben eher fast fühlen geschehen glauben kennzeichnen meist möglichst nahezu nie scheinbar still ungestört vermeintlich wähnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbeobachtet‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die Wagen rollen unter der Stadt hindurch, meist unbeobachtet.
Der Tagesspiegel, 16.08.2002
Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte das Handy nie unbeobachtet liegen lassen.
Bild, 22.05.2002
Da niemand sich mit ihr befaßt, glaubt sie sich unbeobachtet.
Kolb, Annette: Die Schaukel, Frankfurt a. M.: Fischer 1960 [1934], S. 29
Sicherlich gibt es so ein Mittel, und es wird Ihnen eine Zeitlang helfen können, im glaubwürdigsten Aufzuge als alter Mann unbeobachtet arbeiten zu können.
Rubiner, Ludwig: Brief an einen Aufrührer. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 16724
Aber das läuft unbeobachtet nebenher wie die Vormittags-Wiederholungen im Fernsehen.
Scherzer, Landolf: Der Erste, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1988], S. 203
Zitationshilfe
„unbeobachtet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unbeobachtet>, abgerufen am 19.10.2019.

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