unbelehrbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-be-lehr-bar
Wortzerlegungun-belehrbar
Wortbildung mit ›unbelehrbar‹ als Erstglied: ↗Unbelehrbarkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

durch eigene negative Erfahrung oder durch den Rat eines anderen von seiner irrigen Meinung nicht abzubringen, von einer besseren Auffassung nicht zu überzeugen
Beispiele:
ein unbelehrbarer Mensch
das eigensinnige Kind war unbelehrbar
immer wieder begeht er denselben Fehler, er ist unbelehrbar!
einige Unbelehrbare blieben bei ihren Vorurteilen

Thesaurus

Synonymgruppe
beschränkt · ↗borniert · ↗engstirnig · ↗intolerant · unbelehrbar · ↗unverbesserlich · ↗verbiestert · ↗verbohrt · ↗vernagelt
Assoziationen
Synonymgruppe
bockig · ↗eigensinnig · ↗halsstarrig · ↗hartnäckig · ↗rechthaberisch · ↗renitent · ↗starrköpfig · ↗starrsinnig · ↗störrisch · unbelehrbar · ↗unbeugsam · ↗uneinsichtig · ↗unnachgiebig · ↗unverbesserlich · ↗widerspenstig  ●  ↗stur  Hauptform · ↗beratungsresistent  ugs. · ↗dickköpfig  ugs. · ↗nickelig  ugs. · stur wie ein Panzer  ugs. · sturköpfig  ugs.
Assoziationen
Psychologie
Synonymgruppe
blindgläubig · ↗fanatisch · ↗unbekehrbar · unbelehrbar · ↗verbissen · ↗verbohrt · ↗vernagelt · ↗versessen · ↗zelotisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anhänger Autofahrer Diktator Dummkopf Fanatiker Feind Idealist Kommunist Liebhaber Nazi Optimist Raser Raucher Reaktionär Romantiker Stalinist Straftäter Terrorist Träumer Wiederholungstäter borniert dumm erweisen hartnäckig keineswegs offensichtlich stur unbeirrbar uneinsichtig unverbesserlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unbelehrbar‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Frauen sind gewalttätig, eitel, verlogen, unbeherrscht, habgierig, herablassend, unbelehrbar, fahrlässig, grob, laut, unordentlich, niederträchtig, egozentrisch.
Die Zeit, 01.03.2013, Nr. 10
Nun gilt derselbe Mann als arrogant, als unbelehrbar, jetzt soll er gehen.
Der Tagesspiegel, 16.07.2002
Du siehst vielleicht aus den paar Aufsätzen, die ich Dir beilege, wie es kam, und was wir dazu gesagt haben - aber die Deutschen sind unbelehrbar.
Tucholsky, Kurt: An Mary Gerold-Tucholsky, 19.12.1918. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 9757
In den Augen des Gerichtes sind Sie uneinsichtig und unbelehrbar.
Jentzsch, Kerstin: Ankunft der Pandora, München: Heyne 1997 [1996], S. 359
Wenn sie Pech hat, bleibt sie Susanne Osthoff, die unbelehrbare Frau.
Bild, 28.12.2005
Zitationshilfe
„unbelehrbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unbelehrbar>, abgerufen am 20.04.2019.

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