unaustilgbar

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-aus-tilg-bar (computergeneriert)
Wortzerlegungun-austilgbar
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben
1.
nicht zu tilgen
Beispiele:
das Ereignis hinterließ unaustilgbare Spuren
eine unaustilgbare Neugier
sein Hass war unaustilgbar
2.
in der Erinnerung bleibend, unvergesslich
Beispiele:
ein unaustilgbarer Eindruck
die unaustilgbaren, die unvergeßlichen Stunden [Borchert123]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer Walsers Buch nun liest, ist unaustilgbar konditioniert zu selektiver Wahrnehmung.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2002
So hat die athenische Demokratie sich noch einmal, unmittelbar vor ihrem Fall, selbst ein unaustilgbares Brandmal aufgedrückt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 11616
Durch eine unaustilgbare Legende sei sie mit dem Tabakskollegium des Soldatenkönigs verbunden, das dort nie getagt habe.
Der Tagesspiegel, 02.07.2004
Polnische Emigranten, die selbst an dem Zusammenbruch Polens unaustilgbare Schuld tragen, sind jedenfalls nicht berufen, jetzt eine Mohrenwäsche zu versuchen.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 19.03.1940
Reben der gläubigsten Hingabe an die Wissenschaft und unbedingtem Vertrauen zur Forschung steht unaustilgbar der Hang zur Skepsis, die Scheu vor der Metaphysik.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 06.03.1922
Zitationshilfe
„unaustilgbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unaustilgbar>, abgerufen am 21.10.2019.

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