unausgeglichen

GrammatikAdjektiv · attributiv (in Verbindung mit »sein«)
Aussprache
Worttrennungun-aus-ge-gli-chen (computergeneriert)
Wortzerlegungun-ausgeglichen
Wortbildung mit ›unausgeglichen‹ als Grundform: ↗Unausgeglichenheit
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
voll wechselnder Stimmungen, von seinen Stimmungen, Launen abhängig, unharmonisch
Beispiele:
ein unausgeglichener Mensch, Charakter
ein unausgeglichenes Verhalten
jmd. hat ein unausgeglichenes Wesen
unausgeglichen sein
2.
Bankwesen, Wirtschaft
Beispiel:
eine unausgeglichene Zahlungsbilanz (= eine Zahlungsbilanz, bei der Soll und Haben nicht ausgeglichen sind)
Kaufmannssprache nicht beglichen
Beispiel:
eine unausgeglichene Rechnung, Schuld

Thesaurus

Synonymgruppe
(mit / es gibt) zu viel (...) · (mit / es gibt) zu wenig (...) · ↗(zu) ...betont · ↗...lastig · in Schieflage · nicht ausbalanciert · nicht im Verhältnis · nicht in Balance · nicht in der (richtigen) Proportion · unausgeglichen · ↗unausgewogen · unproportional (viel) · ↗unverhältnismäßig (viel)  ●  nicht im (richtigen) Verhältnis stehen  variabel
Assoziationen
Zitationshilfe
„unausgeglichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unausgeglichen>, abgerufen am 26.05.2019.

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