unabänderlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungun-ab-än-der-lich (computergeneriert)
Wortbildung mit ›unabänderlich‹ als Erstglied: ↗Unabänderlichkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

nicht mehr zu ändern, unwiderruflich feststehend
Beispiele:
eine unabänderliche Entscheidung
mein Entschluss, Urteil ist unabänderlich
sich in das Unabänderliche fügen, ergeben
etw. steht unabänderlich fest

Thesaurus

Synonymgruppe
beständig · feststehend · gleichbleibend · immer wieder · ↗inert · ↗invariabel · ↗jederzeit · ↗konstant · ↗kontinuierlich · ↗stetig · ↗ständig · unabänderlich · ↗unveränderlich  ●  ↗invariant  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
Antonyme
  • abänderlich

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entschluß Faktum Gegebenheit Geschick Gesetz Grundsatz Konstante Lauf Naturgesetz Notwendigkeit Ordnung Realität Schicksal Schicksalsschlag Tatsache Verfassungsgrundsatz Verfassungsprinzip Wille angesehen definitiv endgültig ewig feststehen gegeben hinnehmen keineswegs scheinbar scheinend schicksalhaft starr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›unabänderlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist Schicksal, es ist unabänderlich, aber weil es jeden trifft, ist es erträglich.
Der Tagesspiegel, 30.01.2005
Künftig wird diese Politik jene der Nation sein und erlangt dadurch einen unabänderlichen Charakter.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
Ursache ißt jenes Geschehen, welches in »unabänderlicher Weise mit der Wirkung verknüpft ist.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - U. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 23351
Dies ist eine unabänderliche Bestimmung des Völkerrechts, die noch nie bestritten worden ist.
o. A.: Sechsunddreißigster Tag. Donnerstag, 17. Januar 1947. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1947], S. 9095
Das dauernde Fragen bewahrt uns auch davor, jede Tatsache, die uns zu Ohren kommt, gleich als unabänderlich zu betrachten.
Schickling, Willi: Schöpferisches Werbedenken, Reutlingen: Storch 1936, S. 25
Zitationshilfe
„unabänderlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/unabänderlich>, abgerufen am 22.07.2019.

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