umwerben

GrammatikVerb · umwarb, hat umworben
Worttrennungum-wer-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungum-werben
Wortbildung mit ›umwerben‹ als Erstglied: ↗Umwerbung
eWDG, 1976

Bedeutung

jmdn. umwerbensich um jmds. Gunst oder Liebe, besonders um die Liebe einer Frau bemühen
Beispiele:
sie wurde von vielen Männern umworben, war eine der umworbensten (= begehrtesten) Frauen
eine umworbene Tänzerin, Schönheit
Jahrelang hatten die opportunistischen Führer die Massen umworben (= für sich zu gewinnen gesucht) [Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung5,26]

Thesaurus

Synonymgruppe
(die) Werbetrommel rühren · Publicity machen für · Werbung machen · ↗anpreisen · ↗bewerben · ↗promoten · ↗propagieren · umwerben · werben  ●  ↗hochhalten  fig. · Rummel machen um  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemanden) hofieren · (sich) bemühen um (jemanden) · (sich) heranmachen an · ↗nachlaufen · ↗nachrennen · ↗nachstellen · ↗umschmeicheln · umwerben · werben (um)  ●  (eine) Charmeoffensive (starten)  fig., variabel · (jemandem) den Hof machen  fig. · ↗(sich) ranschmeißen  ugs., salopp · (ständig) herumschleichen (um)  ugs., salopp · ↗buhlen (um)  geh., veraltet · ↗freien (um)  geh., veraltet · hinter jemandem her sein  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bieter Braut Bundesligaklub Bundesligist Geschäftskunde Geschäftsreisende Kleinanleger Klientel Klub Kundengruppe Kundschaft Latino Ligakonkurrent Mittelfeldspieler Mittelstand Privatkunde Regionalligist Rekordmeister Sonderangebot Spitzenklub Telefonkunde Top-Klub Topklub Wechselwähler Weib Wählergruppe Zielgruppe hofieren hätscheln umschmeicheln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›umwerben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem gewünschten Wechsel der nun heftig umworbenen Kunden zu anderen Anbietern werden sich die klaren Gebiete immer mehr auflösen.
C't, 1999, Nr. 23
Denn eigentlich arbeiten viele international umworbene Köpfe in der Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 03.07.1998
Eine solche Frau wird immer ernst umworben, oder gar nicht.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Nie vorher in seinem Leben ist er so umworben worden.
Hartung, Hugo: Wir Wunderkinder, Düsseldorf: Droste Verl. 1970 [1959], S. 300
Wie erschrak ich, als ich in diesem Haus auch das kleine Mädchen wiederfand, das ich so kindlich in der Kirche umworben hatte!
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8667
Zitationshilfe
„umwerben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/umwerben>, abgerufen am 26.04.2019.

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