tatenlos

GrammatikAdjektiv
Worttrennungta-ten-los (computergeneriert)
WortzerlegungTat-los
Wortbildung mit ›tatenlos‹ als Erstglied: ↗Tatenlosigkeit
eWDG, 1976

Bedeutung

ohne zu handeln, ohne einzugreifen
Beispiel:
tatenlos herumstehen

Thesaurus

Synonymgruppe
bequem · ↗faul · ↗müßig · ↗passiv · ↗phlegmatisch · tatenlos · ↗träge · ↗untätig  ●  ↗pomadig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwarten Warten Zusehen abwarten angucken ausharren dabeistehen danebenstehen dasitzen herumsitzen herumstehen hilflos hinnehmen keinesfalls keineswegs lange mitansehen nahezu nicht rückwärtsgewandt schweigend stumm verharren verstreichen vollmundig zerstritten zugucken zuschauen zusehen zusehend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›tatenlos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die türkische Regierung dürfe nicht tatenlos bleiben, erklärte der Autor.
Die Zeit, 16.04.2013 (online)
Fast die ganze Zeit schaute die arabische Welt dem Morden tatenlos zu.
Süddeutsche Zeitung, 14.01.1998
Es wäre unverantwortlich gewesen, wenn wir diesem Treiben tatenlos zugesehen hätten.
o. A.: Vierundzwanzigster Tag. Donnerstag, den 20. Dezember 1945. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1945], S. 3919
Mit zwanzig Jahren kann man seine Träume nicht tatenlos begraben.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 303
Sie wurden von der beginnenden Umwälzung gar nicht berührt und lebten tatenlos in den Tag hinein.
Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 204
Zitationshilfe
„tatenlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/tatenlos>, abgerufen am 15.10.2019.

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