stupend

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungstu-pend (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltet erstaunlich
Beispiele:
er machte stupende Fortschritte
ihre stupende Belesenheit zwingt uns Bewunderung ab
sie hat stupend zugenommen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

stupend Adj. ‘erstaunlich, verblüffend’, gelehrte Entlehnung (Anfang 18. Jh.) von spätlat. stupendus ‘erstaunens-, bewundernswert’, zu lat. stupēre ‘starr, verblüfft, betäubt sein’ (s. ↗stupid).

Thesaurus

Synonymgruppe
erstaunlich · erwartungswidrig · ↗frappant · frappierend · stupend · ↗verblüffend · ↗verwunderlich · ↗überraschend
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begabung Beherrschung Belesenheit Bildung Brillanz Detailkenntnis Einfallsreichtum Fleiß Fähigkeit Fülle Gedächtnis Gelehrsamkeit Geläufigkeit Ignoranz Intelligenz Kenntnis Können Körperbeherrschung Leichtigkeit Musikalität Perfektion Präzision Reichtum Sachkenntnis Talent Technik Virtuosität Wissen geradezu Überlegenheit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›stupend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In meinem Fall indes verhielt sich diese hochintelligente Frau stupend töricht.
Die Zeit, 15.08.2007, Nr. 34
Unzweifelhaft war nur, dass der Künstler stets mit großem Ernst zu Werk ging, und unzweifelhaft war von Anfang an sein stupendes handwerkliches Können.
Süddeutsche Zeitung, 09.02.2002
Er verfügte über eine stupende Technik und höchst intensive Tongebung mit eigentümlichem Vibrato.
Göthel, Folker: Sauret. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 421
Bei dieser trostlosen Zerrissenheit meines Herzens blieb die stupende Kunst der berühmten Pariserin für mich eine halbe Wirkung, fast eine ferne, wirr umnebelte Sache.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26484
Nachdem sich das katholische Verbandswesen in Deutschland bis Kriegsbeginn in einer stupenden Breite, Dynamik und Vielgestaltigkeit entfaltet hatte, wurden jetzt die Schattenseiten der Differenzierung fühlbar.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19379
Zitationshilfe
„stupend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/stupend>, abgerufen am 22.04.2019.

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