speiben

Worttrennungspei-ben
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch
a)
spucken
b)
erbrechen

Thesaurus

Synonymgruppe
(Nahrung) nicht bei sich behalten (können) · ↗(etwas) erbrechen · ↗(sich) erbrechen · ↗(sich) übergeben · ↗hochwürgen · ↗speien  ●  Magen(inhalt) oral entleeren  variabel · speiben  österr. · ↗spucken  regional · (das Essen) kommt oben wieder heraus  ugs. · ↗(sich) auskotzen  derb · ↗brechen  ugs. · ↗göbeln  ugs., regional · ↗kotzen  derb · ↗reihern  ugs. · rückwärts essen  ugs., scherzhaft · ↗vomieren  geh.
Assoziationen
  • (das Sich-)Übergeben · ↗Erbrechen · Erbrechungen  ●  ↗Emesis  fachspr. · ↗Vomitus  fachspr.
  • Spuckbeutel · Spucktüte  ●  Speibsackerl  österr. · Kotztüte  ugs.
  • Brechmittel  ●  ↗Emetikum  fachspr. · ↗Vomitorium  fachspr., lat.
  • (einen) Würgereiz (haben) · (sich) übergeben (wollen) · kurz davor sein, sich zu übergeben  ●  (eine) schwere Zunge (haben)  fig.
  • (sich) übergeben müssen (von)  ●  nicht bei sich behalten (können)  fig. · (das Essen) kommt oben wieder heraus  ugs. · wieder auskotzen  derb

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieweil er speibt, brechen krause Dichterworte aus ihm raus, Ekelprophetien, Nachklänge von Bernhard und Achternbusch.
Süddeutsche Zeitung, 01.08.2001
Zitationshilfe
„speiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/speiben>, abgerufen am 16.06.2019.

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