schweppern

GrammatikVerb
Worttrennungschwep-pern
EtymWB (Verweisartikel), 2018

Bedeutung

mitteldeutsch
Synonym zu schwabbern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schwapp · schwipp1 · schwip(p)s · Schwapp · schwappen · schwappeln · schwabbeln · schwabb(e)lig · schwappern · schwabbern · schweppern
schwapp Interjektion lautnachahmend für ein kurzes, klatschendes Geräusch, besonders für plötzliches Überlaufen von Flüssigkeiten, seit dem 16. Jh. bezeugt, aber wohl älter. Ablautend schwipp1, verstärkt schwip(p)s Vielfach auch schwab(b), schwaps sowie mit Sekundärablaut in der Folge schwipp-schwapp (-schwupp). Substantiviert Schwapp m. ‘Klatsch, Schlag, Wasserguß, Menge überlaufender Flüssigkeit’ (17. Jh.). schwappen Vb. ‘platschend, klatschend an- oder aufschlagen, überfließen’ von Flüssigkeiten, auch ‘schwanken, schlottern’ von unfesten, schwammigen, weichen Massen (16. Jh.). Dazu die (wenig früher bezeugte) Weiterbildung schwappeln Vb. ‘plätschernd an oder über den Rand schlagen’, (von weichen Massen) ‘wackeln, zittern, sich hin und her bewegen’ (Ende 15. Jh.); daneben aus dem Nd. stammendes gleichbed. schwabbeln Vb. auch ‘viel und schnell daherreden’, im 17. Jh. in die Literatursprache aufgenommen. schwabb(e)lig Adj. ‘sich wackelnd bewegend, weich und dick’ (19. Jh.), früher bezeugt schwappelicht (17. Jh.). Iterativ schwappern, schwabbern, md. schweppern Vb. ‘überschwanken, Flüssigkeiten über den Rand gießen, überlaufen lassen, verschütten’ (18. Jh.).
Zitationshilfe
„schweppern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/schweppern>, abgerufen am 22.09.2019.

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