schnieben

GrammatikVerb · schnob, hat geschnoben
Worttrennungschnie-ben (computergeneriert)
DWDS-Verweisartikel, 2016

Bedeutung

landschaftlich
Synonym zu schnauben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schnieben · schniefen
schnieben Vb. ‘laut durch die Nase ein- und ausatmen’, omd. Bildung des 17. Jhs. zu ↗schnauben (s. d.) mit dem dessen starker Präteritalform schnob entsprechenden Präsensvokal -ie-. Landschaftlich (nordostd. und omd.) auch schniefen Vb. (17. Jh.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bulle Feind Gaul Nase Nüstern Pferd Roß Stier Taschentuch Wut an auf aus brüllen empört entgegen fauchen laut leise prusten scharren schnaufen schwitzen schütteln stampfen toben verächtlich wiehern wütend zurück

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schnieben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da springt ein echter Schauspieler herbei und schnaubt, so harmlos dürfe man die Macht nicht spielen.
Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25
Sie schnaubt jetzt vor Freude und wedelt mit dem Kopf.
Bild, 27.09.2003
Er schaute sich noch einmal um, schnaubte, rollte furchtvoll die Augen und ging weiter.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 87
Es stutzte, zwinkerte mit den Augen, guckte, schnaubte sich und zwinkerte wieder.
Bassewitz, Gerdt von: Peterchens Mondfahrt, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1991 [1900], S. 25
Schnaubend und schweißend parierte der Gaul, die blutende Nase dem Postmeister hinterm Ohr.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 11
Zitationshilfe
„schnieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/schnieben>, abgerufen am 20.06.2019.

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