schnicken

GrammatikVerb
Worttrennungschni-cken (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich
1.
schnippen
2.
mit einer schleudernden Bewegung abschütteln
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schnicken Vb. ‘zucken, schnellen, (ab)schütteln, schnippen’ (18. Jh.), lautmalende Nachahmung einer ruckartigen Bewegung.

Thesaurus

Synonymgruppe
schnellen · ↗schnippen · ↗schnipsen  ●  ↗schnalzen  ugs., österr., bair. · schnicken  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Herr Mösinger, stürmisch erheitert, schnickte eines der roten Pantöffelchen fort und fing es mit der Hand.
Langgässer, Elisabeth: Das unauslöschliche Siegel, Hamburg: Claassen 1959 [1946], S. 197
Traute zuckte die Achseln, mitleidig, und schnickte mit dem Kopfe.
Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 5007
Während Dennis über den Parkplatz läuft, schnickt er den Schlüssel in seiner Hand hin und her.
Bach, Tamara: Marsmädchen, Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger 2003, S. 106
Schnickt dort nicht ein Säbelschnäbler mit dem Kopfe und sucht sorglos um alle Gezeiten nach Nahrung?
Der Tagesspiegel, 18.12.1998
Eigentlich hatte sich der Schweizer Überraschungskünstler und erklärte Museumshasser vorgenommen, den schnicken Kunsttempel für seinen Freund Jean Tinguely nie zu betreten.
Die Welt, 21.10.2003
Zitationshilfe
„schnicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/schnicken>, abgerufen am 22.10.2019.

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