schlagen

GrammatikVerb · schlägt, schlug, hat/ist geschlagen
Aussprache
Worttrennungschla-gen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›schlagen‹ als Erstglied: ↗Schlagbass · ↗Schlagbohrer · ↗Schlagbohrhammer · ↗Schlagbohrmaschine · ↗Schlagbolzen · ↗Schläger · ↗schlagbar · ↗schlagreif
 ·  mit ›schlagen‹ als Letztglied: ↗Kartenschlagen · ↗abschlagen · ↗aneinanderschlagen · ↗anschlagen · ↗aufschlagen · ↗ausschlagen · ↗beischlagen · ↗beschlagen1 · ↗breitschlagen · ↗dazuschlagen · ↗dazwischenschlagen · ↗drauflosschlagen · ↗draufschlagen · ↗dreinschlagen · ↗durchschlagen · ↗einschlagen · ↗emporschlagen · ↗entgegenschlagen · ↗entzweischlagen · ↗fehlschlagen · ↗herabschlagen · ↗herausschlagen · ↗herumschlagen · ↗herunterschlagen · ↗herüberschlagen · ↗hineinschlagen · ↗hinschlagen · ↗hintenüberschlagen · ↗hochschlagen · ↗kahlschlagen · ↗kaputtschlagen · ↗losschlagen · ↗nachschlagen · ↗niederschlagen · ↗ratschlagen · ↗reinschlagen · ↗rumschlagen · ↗runterschlagen · ↗totschlagen · ↗umschlagen · ↗unterschlagen · ↗vollschlagen · ↗vorbeischlagen · ↗vorschlagen · ↗wegschlagen · ↗wiederschlagen · ↗zurückschlagen · ↗zusammenschlagen · ↗zuschlagen · ↗übereinanderschlagen · ↗überschlagen1
 ·  mit ›schlagen‹ als Grundform: ↗entschlagen · ↗erschlagen · ↗geschlagen · ↗schlagend · ↗verschlagen1 · ↗zerschlagen
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
mit Hilfsverb ›hat‹
jmdn., ein Tier, meist aus Zorn oder Angst, mit schneller, zielender Bewegung, besonders mit der Hand, treffen, jmdm., einem Tier einen Schlag, Schläge versetzen
Beispiele:
man sollte Kinder nie schlagen
der Hund war geschlagen worden
jmdn. derb, kräftig, sehr, mit aller Gewalt, zu Boden schlagen
salopp jmdn. windelweich, krumm und lahm, grün und blau, in, zu Klump schlagen
salopp jmdn. schlagen, dass die Schwarte kracht
man hatte ihn zum Krüppel geschlagen
jmdn., jmdm. (mit der Hand, Faust, mit einem Stock, einer Rute) ins Gesicht, auf die Finger, den Mund, Kopf, über den Rücken schlagen
er hatte sie, ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen
jmdn., nach jmdm. mit der Hand, Faust, mit einem Stock schlagen
sich [Dativ] auf die Schenkel schlagen
sich [Dativ] mit der flachen Hand an die Stirn schlagen
jmdm. etw. aus der Hand, um die Ohren schlagen
jmdm. ein Loch in den Kopf schlagen
er schlug ihn, ihm wohlwollend, freundschaftlich auf die Schulter
(mit den Armen) um sich schlagen
(mit der Faust) auf den Tisch schlagen
das Pferd, die Kuh, der Esel schlägt (= stößt, tritt mit den Hufen)
der Adler schlägt die Fänge in sein Opfer
Jägersprache Raubtiere, Raubvögel schlagen (= ergreifen, töten) ihre Beute
sich schlagensich prügeln
Beispiele:
die Kinder schlugen sich um das neue Spielzeug
man schlug sich fast um die Eintrittskarten
darum, um ihn wird man sich noch schlagen
bildlich
Beispiele:
sich an die Brust schlagen (= etw. bereuen)
historisch einen Knappen zum Ritter schlagen (= in den Ritterstand erheben)
gehoben einen Gegner aufs Haupt schlagen (= völlig besiegen)
umgangssprachlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (= einen doppelten Zweck auf einmal, durch ein Mittel erreichen)
umgangssprachlich in die gleiche Kerbe schlagen (= dasselbe Ziel verfolgen)
2.
durch schnelle, zielende, auf etw. auftreffende Bewegungen
a)
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. herstellen, verursachen
Beispiele:
das Eiweiß (zu Schnee), die Sahne (zu Schlagsahne) schlagen
Zitronensaft, Öl und Mayonnaise (zu einer glatten Soße) schlagen
flüssigen Teig, die Seife (zu Schaum) schlagen
Löcher ins Eis, eine Bresche schlagen
veraltet Feuer, Licht schlagen
alles in Stücke, Scherben schlagen
umgangssprachlich alles kurz und klein schlagen wollen
Huhl hatte ... eine Fischmayonnaise geschlagen [AndresLiebesschaukel57]
b)
mit Hilfsverb ›hat‹
eine Tätigkeit ausführen, durchführen
etw. irgendwohin schlagen
Beispiele:
einen Nagel in die Wand schlagen (= klopfen, hämmern)
einen Aufruf an das Schwarze Brett schlagen (= anschlagen)
Schuhe über, auf den Leisten schlagen (= spannen)
Religion Christus ist ans Kreuz geschlagen (= gekreuzigt) worden
einen Pfahl in die Erde schlagen (= treiben)
Kartoffeln, Quark durch ein Sieb schlagen (= durchrühren)
ein Ei in die Pfanne schlagen (= die Schale zerbrechen und Dotter und Eiweiß in die Pfanne gleiten lassen)
sich [Dativ], jmdm. einen Weg durchs Dickicht schlagen (= bahnen)
etw. schlagen
Beispiele:
Holz, Bäume, einen Wald schlagen (= fällen)
Brennholz schlagen (= schneiden)
die Trommel, auf die Trommel schlagen (= trommeln)
die Pauke, auf die Pauke schlagen (= pauken)
(auf der Trommel) einen Wirbel schlagen
veraltet die Laute, Zither schlagen (= spielen)
den Takt schlagen (= durch rhythmisches Klopfen das Zeitmaß eines Musikstücks angeben)
Münzen schlagen (= prägen)
3.
mit Hilfsverb ›hat‹
abgeblasst; Sonderbedeutungen
Beispiele:
einen Kreis schlagen (= mit dem Zirkel ziehen)
Religion ein Kreuz schlagen (= sich bekreuzigen)
(um jmdn.) einen Bogen schlagen (= um jmdn. herumgehen)
(über einen Fluss) eine Brücke schlagen (= bauen, errichten)
einen Salto, Purzelbaum, ein Rad schlagen (= mit seinem Körper ausführen, machen)
der Pfau schlug ein Rad (= richtete die Schwanzfedern auf)
Jägersprache einen Haken schlagen (= plötzlich und scharf, besonders auf der Flucht, die Richtung ändern)
umgangssprachlich Alarm schlagen (= jmdn. alarmieren)
umgangssprachlich Lärm schlagen (= Lärm, viele Worte machen)
umgangssprachlich Krach schlagen (= laut seinen Unwillen äußern)
eine Schlacht schlagen (= sich in einer Schlacht dem Gegner stellen)
einen Gegenstand in ein Tuch, in Papier schlagen (= einschlagen)
das Haar nach innen, ein Bein über das andere, die Arme um jmdn. schlagen (= legen)
sich [Dativ] eine Decke um die Beine schlagen (= wickeln)
die Hände vors Gesicht schlagen (= rasch das Gesicht mit den Händen bedecken)
einen Rat in den Wind schlagen (= ihn nicht befolgen)
dichterisch jmdn. in Ketten, Fesseln schlagen (= fesseln)
gehoben jmdm. Wunden schlagen (= zufügen)
landschaftlich jmdm. die Karten schlagen (= aus den Karten die Zukunft voraussagen)
umgangssprachlich sich [Dativ] die Nacht um die Ohren schlagen (= die Nacht nicht schlafen, aufbleiben)
umgangssprachlich sich [Dativ] etw. aus dem Kopf, Sinn schlagen (= von etw. Abstand nehmen, einen Plan aufgeben)
umgangssprachlich über die Stränge schlagen (= leichtsinnig aus der gewohnten Norm ausbrechen)
der Vogel schlägt mit den Flügeln (= bewegt sie heftig auf und nieder, ohne davonzufliegen)
die Pflanze hat Wurzeln geschlagen (= ist fest in der Erde angewachsen)
das Meer schlägt hohe Wellen (= hat hohen Wellengang)
das Schiff wurde von den Wellen leck geschlagen
die Gardine, Jacke, der Rock schlägt (= bildet, wirft) Falten
umgangssprachlich, scherzhaft jmdm. ein Schnippchen schlagenjmdn. mit Geschick überlisten
Beispiele:
der Mutter ein Schnippchen schlagen
allen Berechnungen hatte sie ein Schnippchen geschlagen
4.
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. schlägt
a)
eine Uhr schlägtdas Schlagwerk einer Uhr führt die Stundenschläge aus, gibt laut die Zeit an
Beispiele:
die große Standuhr schlug sieben Uhr, sechs(mal), die Stunden
es schlägt halb zwölf, Mitternacht
er hörte eine Stunde nach der anderen schlagen
die Glocke schlägt dumpf, dröhnend
bildlich
Beispiele:
umgangssprachlich er weiß, was die Glocke, Uhr, Stunde geschlagen hat (= weiß Bescheid, weiß, wie die Dinge stehen)
die Abschiedsstunde schlägt (= bricht an)
gehoben jedem schlägt seine Stunde (= jeder kommt einmal an die Reihe) (= jeder muss einmal sterben)
umgangssprachlich er glaubte, sein letztes Stündlein hätte geschlagen (= er müsste sterben)
salopp nun schlägt's aber dreizehn! (= das ist doch nicht zu glauben!) (= das geht zu weit!)
b)
das Herz, der Puls schlägtdas Herz zieht sich rhythmisch zusammen und erzeugt dadurch das stoßweise Einfließen des Blutes in die Arterien
Beispiele:
das Herz schlug matt, schwach, unruhig, regelmäßig
jmds. Herz schlägt zum Springen, schlägt höher (= jmd. ist freudig erregt)
schlagende Pulse
übertragen
Beispiel:
jmdm. schlägt das Gewissen (= jmds. Gewissen regt sich)
c)
Beispiele:
ein Wagen, Rad schlägt (= ruckt, läuft ungleichmäßig) während der Fahrt
Der Wagen stößt und schlägt schrecklich auf den zerfahrenen Landwegen [FalladaWolf2,388]
d)
Beispiele:
eine Tür schlägt (ins Schloss) (= eine Tür wird geräuschvoll zugemacht)
eine Tür, das Segel schlägt (= bewegt sich im Wind hin und her)
e)
Beispiele:
die Nachtigall schlägt (= lässt ihre Stimme ertönen, ruft)
gehoben Finken, Wachteln schlagen
gehoben es schlägt im Mai / Kein Vogel ohne Unterlaß [Storm8,194]
5.
mit Hilfsverb ›hat‹
jmdn., sich schlagen
a)
jmdn. in einem Kampf, Wettkampf besiegen
Beispiele:
er schlug im Wettbewerb alle seine Mitbewerber, Partner
wir haben sie 3:0, mit 3:0 Toren geschlagen
er hatte sie um einige Meter, um mehrere Längen, nach Punkten geschlagen
gehoben jmdn. aus dem Feld schlagen (= verdrängen)
jmdn. mit seinen eigenen Worten, Waffen schlagen
jmd. ist nicht leicht zu schlagen
sich geschlagen geben, fühlen, für geschlagen erklären
umgangssprachlich, bildlich sich wacker schlagensich gut behaupten
Beispiel:
du hast dich in der Diskussion, beim Wettkampf, durchs Leben wacker, gut, tapfer, trefflich geschlagen
b)
jmdn. in einer Schlacht besiegen
Beispiele:
Napoleon war bei Leipzig entscheidend geschlagen worden
der Geschlagene musste fliehen
den Gegner in die Flucht schlagen (= zum Fliehen zwingen)
c)
veraltet sich (mit jmdm.) schlagenwegen eines angeblichen Ehrenhandels einen Zweikampf mit Degen oder Säbel ausfechten
Beispiele:
er wollte sich schlagen, hat sich mit ihm geschlagen
die Mensur schlagen (= in einer schlagenden Verbindung einen Zweikampf mit Degen oder Säbel ausfechten)
Ich erwiderte, daß ich mich, wenn er sein Benehmen nicht ändere, mit ihm schlagen werde [Lernet-HoleniaGraf35]
d)
gehoben jmd. ist mit etw. geschlagenjmd. ist von etw. heimgesucht, betroffen, befallen
Beispiele:
jmd. ist mit Blindheit, Taubheit geschlagen (= ist blind, taub)
mit Aussatz geschlagen sein (= Aussatz haben)
das Bild des Aussatzes, der Lepra ... jener unerbittlichen Krankheit, die den Menschen schlägt [Urania1958]
Mit Geschwüren wurde Hiob geschlagen [DöblinAlexanderpl.405]
oft im Part. Prät.
geschlagenruiniert, vernichtet
Beispiel:
er ist ein geschlagener Mann
6.
mit Hilfsverb ›hat‹
umgangssprachlich sich (nach) rechts schlagennach rechts gehen, sich nach rechts begeben
Beispiel:
er schlug sich seitwärts, (nach) links, durchs Dickicht, ins Gebüsch
bildlich
Beispiel:
salopp sich seitwärts in die Büsche schlagen (= verschwinden)
sich auf jmds. Seite schlagenauf jmds. Seite treten, jmdm. zustimmen
Beispiele:
er schlug sich zur anderen Seite
ich schlug mich auf die Seite der Rebellen, der Fronde [RehfischHexen36]
7.
mit Hilfsverb ›ist‹
umgangssprachlich jmdm. schlägt etw. auf ein Organein Organ von jmdm. wird durch etw. geschädigt
Beispiele:
der Schreck ist mir auf den Magen geschlagen
die Erkältung ist mir auf die Nieren geschlagen
einer zweiten Schwester schlug es [die Diphtherie] auf die Augen [M. WalserHalbzeit292]
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. schlägt sich auf ein Organ
Beispiele:
die Erkältung hat sich mir auf die Nieren geschlagen
Der allzu viele Wein habe sich aufs Gehirn und in die Knochen geschlagen [L. FrankRäuberbande1,291]
8.
mit Hilfsverb ›hat‹
umgangssprachlich jmd. schlägt einen Gewinn aus etw.jmd. gewinnt mit Geschick etw. aus etw., schlägt etw. aus etw. heraus
Beispiele:
Geld aus etw. schlagen
er schlägt aus allem Profit, seinen Nutzen, Vorteil
er weiß, aus allem Kapital zu schlagen (= seinen Vorteil aus allem zu ziehen)
9.
mit Hilfsverb ›hat‹
umgangssprachlich etw. schlägt in jmds. Fachjmd. versteht etw. von einer Sache, da sie in sein Arbeitsgebiet gehört
Beispiele:
wegen des Motors musst du unseren Nachbarn fragen, das schlägt in sein Fach, Gebiet
diese Frage, dieses Problem schlägt in unser Gebiet
Ich bin nicht für so was, das schlägt nicht in meine Branche [FalladaWolf2,435]
10.
mit Hilfsverb ›hat‹
etw. zu, auf etw. schlagenetw. zu etw. dazurechnen, dazufügen
Beispiele:
die Zinsen zum Kapital, die Unkosten, Verpackung auf den Preis schlagen
Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges hatten sie [die Gutsherren] dazu benutzt, verlassene Bauernhöfe zu ihrem Gutsbesitz zu schlagen (= sich widerrechtlich anzueignen) [Natur u. Heimat1960]
11.
jmd., etw. schlägt irgendwohinjmd., etw. bewegt sich schnell, heftig irgendwohin
a)
mit Hilfsverb ›ist‹
jmd., etw. trifft mit Heftigkeit auf, fällt auf, gegen etw.
Beispiele:
zu Boden schlagen
er ist mit dem Kopf gegen die Wand, auf den Stein geschlagen
der Vogel schlug mit dem Kopf ans Fenster
die Wellen schlugen über das Boot, in das Schiff
Da schlug Frau Anna ohnmächtig auf die Erde [WeismantelRiemenschneider178]
mit Hilfsverb ›hat‹, mit Hilfsverb ›ist‹
Beispiele:
der Blitz schlug in die Eiche (= traf die Eiche, schlug in die Eiche ein)
der Regen schlug an das Fenster, durch die offene Tür
das offene Gatter schlug gegen die Mauer
Ein ... Brotbeutel hängt ihm direkt vor dem Bauch und schlägt beim Gehen noch gegen das riesige Fernglas [M. WalserEiche1]
b)
mit Hilfsverb ›hat‹, mit Hilfsverb ›ist‹
etw. kommt schnell aus etw. heraus, hervor
Beispiele:
Flammen schlugen (= loderten) zum Himmel, aus den Fenstern
aus dem Motor war plötzlich eine Stichflamme geschlagen
aus dem Schornstein schlug (= quoll) dunkler Rauch
die Nässe schlug im Keller in die Wände, ist nach innen geschlagen
c)
mit Hilfsverb ›hat‹, mit Hilfsverb ›ist‹
etw. steigt schnell auf
Beispiele:
eine helle Röte schlug ihr ins Gesicht
ein Ton, Wort, Geräusch schlägt (= dringt) an jmds. Ohr
Ein scharfer Geruch, wie ein Gemisch von Zoo, Pferdestall ... schlägt mir in die Nase [GrzimekZwanzig Tiere19]
daß bei seinem Anblick seiner reuigen kleinen Freundin das Blut ins Gesicht geschlagen war [MusilMann648]
12.
mit Hilfsverb ›ist‹
nach jmdm. schlagenjmdm. ähnlich werden
Beispiele:
die Tochter schlägt nach der Mutter
er ist ganz nach dem Vater, aus der Art geschlagen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schlagen · Schläger · Schlägerei · abschlagen · abschlägig · Abschlag(s)zahlung · anschlagen · veranschlagen · Anschlag · Voranschlag · aufschlagen · Aufschlag · ausschlagen · Ausschlag · beschlagen1 · beschlagen2 · Beschlag · einschlagen · einschlägig · entschlagen · nachschlagen · überschlagen · umschlagen · Umschlag · unterschlagen · verschlagen · verschlagen · Verschlag · vorschlagen · Vorschlag · schlagfertig · Schlaglicht · Schlagschatten · Schlagseite · Schlagwort · Schlagzeile · Schlagzeug · Schlager
schlagen Vb. ‘hauen, prügeln, töten, einen Gegner überwinden, besiegen, mit einer heftigen, gezielten Bewegung geräuschvoll einen Gegenstand treffen, sich in einer bestimmten Richtung entwickeln, nach jmdm. geraten’, ahd. slahan (8. Jh.), mhd. slahen, slān, asächs. slahan, mnd. slān, mnl. slaen, nl. slaan, afries. sla, aengl. slēan, anord. slā, schwed. slå, got. slahan (germ. *slahan). Auf grammatischem Wechsel zwischen h und g beruhen Präteritalformen wie ahd. sluog, asächs. aengl. slōg, denen im Nhd. die Präsensformen und der Infinitiv angeglichen werden; s. auch ↗Schlag, ↗Schlegel neben ↗Schlacht und ↗Geschlecht. Außergerm. Vergleichsmöglichkeiten bietet lediglich das Kelt. mit mir. slacc ‘Schwert’, ir. slacaire ‘Schläger’, mir. slachta ‘geschlagen’, ir. slacht ‘gute Erscheinung, von gutem Schlag’, gäl. slachdaim ‘schlage mit dem Hammer’, so daß eine Wurzel ie. *slak- ‘schlagen, hämmern’ angesetzt werden kann. Schläger m. ‘wer schlägt, wer jmdn. tötet’, ahd. irslahāri (8. Jh.), mhd. slaher, frühnhd. totslaher, -slager, -sleger (15. Jh.); auch ‘Raufbold’ (seit 17. Jh.). Schlägerei f. ‘Prügelei’ (wohl 15. Jh.), ‘Duell’ (17. Jh.). abschlagen Vb. ‘mit einem Hieb loslösen, lostrennen, abwehren, ablehnen’, ahd. abaslahan ‘abhauen, abschneiden’ (10. Jh.), mhd. abeslahen, auch ‘abschlachten, in Abzug bringen, vergüten, zurückweisen’; abschlägig Adj. ‘ablehnend’ (15. Jh.); Abschlag(s)zahlung f. ‘erster Teil einer abzugeltenden Summe, Teilzahlung’ (18. Jh.). anschlagen Vb. ‘anstoßen, mit Nägeln anhängen, gut wirken, bellen’, ahd. anaslahan (10. Jh.), mhd. aneslahen ‘an jmdn. oder etw. schlagen, anstoßen, mit Schlägen angreifen, durch Schlagen befestigen, rauben, anstiften, berechnen’; veranschlagen Vb. ‘taxieren’ (19. Jh.); Anschlag m. ‘Bekanntmachung, auf etw. zielender Gedanke, Plan, Vorhaben, Vorbereitung des Schützen zum Abschießen’, auch (seit 15. Jh.) ‘Attentat’, ahd. anaslag ‘Hieb, Stoß, Schlag’ (11. Jh.), spätmhd. aneslac, auch ‘Berechnung’; Voranschlag m. ‘vorläufige Kostenberechnung’ (18. Jh.). aufschlagen Vb. ‘(durch Schlagen) öffnen, aufprallen, auftreffen, einen Preis erhöhen, etw. aufstellen, errichten’, ahd. ūfslahan ‘an etw. schlagen’ (um 900), mhd. ūfslahen, auch ‘errichten, aufschieben, verzögern, anzünden, durch Schlagen öffnen, vorenthalten, den Lohn, Preis erhöhen, im Preis steigen, verzichten’; Aufschlag m. ‘Aufprall, Verteuerung eines Preises, umgeschlagener Teil an Kleidungsstücken’, mhd. ūfslac, auch ‘Aufschub, Verlängerung der Frist, Waffenstillstand’. ausschlagen Vb. ‘Knospen treiben, grün werden, um sich schlagen, durch Schlagen zerstören, mit etw. bedecken, ablehnen’, ahd. ūʒslahan ‘herausbrechen, durch Schlagen zerstören’ (9. Jh.), mhd. ūʒslahen ‘herausschlagen, umhauen, ablehnen, zurückschlagen, ausweisen, verjagen, verbannen, freilassen, zerstören, errichten, nach auswärts schlagen, fliehen’; Ausschlag m. ‘Austrieb der Schweine in die Eichelmast, Herabsinken des Waagebalkens nach der schweren Seite’ (15. Jh.), daher den Ausschlag geben ‘entscheidend sein’ (16. Jh.), ‘Entscheidung, Ergebnis, Erfolg, Ausgang’ (16. Jh.), medizinisch ‘Hautschorf, Erkrankung der Haut’ (17. Jh.), ‘Trieb, Sproß’ (18. Jh.). beschlagen1 Vb. ‘(durch Schlagen) mit etw. versehen, sich überziehen, anlaufen’, ahd. bislahan ‘behauen, tüchtig schlagen, fest-, niederschlagen’ (8. Jh.), mhd. beslahen ‘auf etw. schlagen, schlagend bedecken, mit Beschlag belegen, schlagend auf, an etw. befestigen, umschlagen, umschließen’; ein Pferd beschlagen ‘mit Hufeisen versehen’; beschlagen2 Part.adj. ‘gut versehen sein, bewandert in einer Sache, voller Kenntnisse’ (16. Jh.), eigentlich ‘durch (Metall)beschlag fest und dauerhaft’; Beschlag m. ‘Metallstück als Schutz oder Verzierung, Überzug, Hauch’ (15. Jh.), in Beschlag nehmen (17. Jh.), Beschlag auf etw. legen (18. Jh.), mit Beschlag belegen (19. Jh.) ‘etw. oder jmdn. für sich beanspruchen’. einschlagen Vb. ‘hineinschlagen, durch Schlagen zertrümmern, einwickeln, sich in eine bestimmte Richtung erfolgreich entwickeln, gedeihen’ (15. Jh.); einschlägig Adj. ‘in Betracht kommend’ (Ende 18. Jh.). entschlagen Vb. ‘(sich von einer Sache) frei-, losmachen, verzichten’, mhd. entslahen ‘freimachen, aufheben’. nachschlagen Vb. ‘ähnlich werden, nacharten’ (16. Jh.; vgl. mhd. slahen nāch), ‘in einem Buche suchen und nachlesen’ (17. Jh.). überschlagen Vb. ‘ungefähr berechnen, übereinanderlegen (die Beine)’, reflexiv ‘sich überkugeln’, ahd. ubarslahan ‘herausgehen, sich entfernen, vorzüglich sein, übertreffen’ (um 1000), mhd. überslahen ‘schlagend überziehen, beschlagen, überwältigen, besiegen, in Kürze sagen, erzählen, auslassen, ungefähr berechnen, schätzen, überlegen’. umschlagen Vb. ‘umlegen, umbiegen, zu Boden schlagen, ringsum bedecken, sich ändern (vom Wetter)’, mhd. umbeslahen ‘umgeben, -fassen, -zingeln, niederschlagen, Umschweife machen, sich verbreiten’; Umschlag m. ‘Hülle, Umhüllung, Änderung, umgeschlagener Rand’, auch (seit 17. Jh.) als medizinische Heilpackung, kaufmännisch ‘Umsatz, Vertrieb von Waren’ (16. Jh., nach mnd. ummeslach), mhd. umbeslac ‘Umhüllung, Wendung, Umkehr, Ausflucht’. unterschlagen Vb. ‘unrechtmäßig zurückbehalten, veruntreuen, verheimlichen’, mhd. underslahen ‘beiseite legen, abseits setzen, verbergen, aufgeben, niederschlagen, unterdrücken, überwinden, übertreffen’. verschlagen Vb. ‘mit Brettern abteilen, schließen, versehentlich umblättern, durch widrige Umstände an einen ungewollten Ort gelangen (lassen)’, ahd. firslahan ‘erschlagen, töten, verschließen’ (8. Jh.), mhd. verslahen ‘zerschlagen, verwunden, töten, abhauen, auseinanderschlagen, vertreiben, zurückweisen, wegnehmen, beschmutzen, durch Verschlag absperren’, reflexiv ‘sich verstecken, beschmutzen, entfernen’; verschlagen Part.adj. ‘listig, undurchsichtig, durchtrieben’ (15. Jh.), eigentlich ‘seine Pläne nicht bekanntgebend, versteckend, zurückhaltend’; Verschlag m. ‘durch Bretter(wände) abgetrennter Raum, abtrennende Bretterwand’ (18. Jh.). vorschlagen Vb. ‘einen Plan vorlegen, einen Rat geben und zur Erwägung anbieten’, ahd. furislahan ‘vorher-, vorwegnehmen’ (8. Jh.), mhd. vürslahen ‘treiben, im Übergewicht sein, veranschlagen, rechnen’; Vorschlag m. ‘zu erwägender Rat, Plan, Lehrsatz’ (16. Jh.), mhd. vürslac ‘erster Schlag, Befestigung, einschließende Belagerung, Berechnung als Vorlage’. schlagfertig Adj. ‘bereit zum Losschlagen’ (18. Jh.), ‘um keine Antwort verlegen, witzig’ (19. Jh.). Schlaglicht n. ‘heller Lichtstrahl zum Hervorheben eines einzelnen Gegenstandes’ (18. Jh.), häufig in der Malerei. Schlagschatten m. ‘von einer Person oder einem Gegenstand geworfener, scharf umrissener Schatten’ (18. Jh.). Schlagseite f. ‘Schräglage (eines Schiffs)’ (17. Jh.). Schlagwort n. ‘(schmerzlich) treffendes Wort, prägnanter Ausdruck zur Kennzeichnung einer Zeiterscheinung, Bühnenstichwort’ (18. Jh.), im Bibliothekswesen ‘Stichwort, Kennwort’. Schlagzeile f. ‘hervorgehobene, deutlich gemachte Überschrift’ (um 1880). Schlagzeug n. ‘Ensemble von Schlaginstrumenten’ (20. Jh.); zuvor ‘Geräte zum Einschlagen bzw. zum Beschlagen von Bauteilen’ (16. Jh.). Schlager m. ‘aktuelle, beim Publikum ein- bzw. durchschlagende Musiknummer’, aufgekommen (1881) als Ausdruck der Musikkritik, durch die Tagespresse verbreitet; dann auf andere besonders aktuelle und wirkungsvolle Erscheinungen (Buch, Theaterstück, eine reißend abgehende Ware) übertragen.

Thesaurus

Synonymgruppe
(die) Hand erheben (gegen) · (sich) vergreifen an · ↗eindreschen (auf) · ↗einprügeln (auf) · ↗einschlagen (auf) · schlagen  ●  ↗verprügeln  Hauptform · (jemandem) eine Abreibung verpassen  ugs. · (jemandem) rutscht die Hand aus  ugs. · ↗abschwarten  ugs. · draufhauen wie auf kalt Eisen (Verstärkung)  ugs., Redensart · ↗verdreschen  ugs. · ↗verhauen  ugs. · ↗verkloppen  ugs. · ↗vermöbeln  ugs. · ↗versohlen  ugs. · ↗verwichsen  ugs. · windelweich prügeln  ugs.
Assoziationen
  • Klimperer · Tastenquäler · schlechter Klavierspieler  ●  Tastenprügler  ironisch
  • Kleinholz machen aus · krankenhausreif prügeln · krankenhausreif schlagen · zu Mus machen · ↗zusammenhauen  ●  ↗zusammenschlagen  Hauptform · (jemandem) (die) Fresse polieren  derb · alle machen  ugs. · ↗fertig machen  ugs.
  • Prügelei · ↗Prügelorgie · ↗Rauferei · ↗Ringkampf · Tätlichkeiten · handfeste Auseinandersetzung(en) · tätliche Auseinandersetzung  ●  ↗Schlagabtausch (meist fig.)  auch figurativ · ↗Schlägerei  Hauptform · ↗Keilerei  ugs. · ↗Klopperei  ugs. · ↗Raufhandel  geh., veraltend · Raufhändel  geh., veraltend
  • (eine) Tracht Prügel geben · (eine) Tracht Prügel verabreichen · (jemandem) den Hintern versohlen · ↗(jemanden) verprügeln · ↗(jemanden) züchtigen · (jemanden) übers Knie legen · jemanden verkloppen · jemanden vermöbeln · körperlich bestrafen  ●  langen Hafer geben  selten · (jemandem) den Hosenboden strammziehen  ugs. · ↗(jemanden) abreiben  ugs. · jemandem eine Naht verpassen  ugs. · jemanden verbimsen  ugs. · jemanden vertobaken  ugs., norddeutsch · jemanden verwamsen  ugs.
  • Hiebe · Körperstrafe · ↗Prügel · Schläge · Tracht Prügel · ↗Züchtigung · es setzt Prügel · es setzt was · es setzt was mit dem Rohrstock  ●  (die) Jacke voll  ugs. · ↗(eine) Wucht  ugs., regional · (es gibt) langen Hafer  ugs. · (es gibt) was hinter die Löffel  ugs. · (es gibt) was hinter die Ohren  ugs. · ↗Abreibung  ugs. · ↗Dresche  ugs. · ↗Haue  ugs. · Keile kriegen  ugs. · ↗Kloppe  ugs. · ↗Senge  ugs. · den Arsch voll kriegen  derb · langen Hafer kriegen  ugs.
  • Verletzungen zufügen · grün und blau schlagen · ↗misshandeln · übel zurichten
  • eintreten (auf) · ↗zusammentreten
Synonymgruppe
(Rekord) brechen · (Rekord) schlagen · (immer) einen Schritt voraus sein · ↗überbieten · ↗übertreffen  ●  (etwas/jemanden) in den Schatten stellen  fig. · den Vogel abschießen  ugs. · ↗toppen  ugs.
Assoziationen
  • besser · größer · passender · richtiger · ↗überlegen
  • (der) hat es echt drauf  ugs. · das macht ihm so schnell keiner nach  ugs., Spruch · das muss erst mal einer nachmachen!  ugs. · reife Leistung!  ugs., Spruch · saubere Arbeit!  ugs., Spruch
Synonymgruppe
(jemandem) (eine) Niederlage zufügen · ↗besiegen · ↗bezwingen · ↗kleinkriegen · ↗niederringen · ↗niederzwingen · schlagen · ↗übertreffen  ●  die Luft abdrehen  fig. · allemachen  ugs. · den Rest geben  ugs. · ↗fertigmachen  ugs. · ↗plätten  ugs. · ↗wegpusten  ugs. · ↗zerfetzen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
schlagen · ↗stoßen
Synonymgruppe
boxen · ↗hauen · ↗prügeln · schlagen  ●  ↗dreschen  ugs. · ↗kloppen  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) balgen · (sich) schlagen · ↗balgen · ↗herumbalgen · ↗kämpfen · ↗rangeln · ↗raufen
Assoziationen
Synonymgruppe
Ergebnis erzielen · ↗abschneiden  ●  (gut / schlecht / besser / schlechter) wegkommen (bei)  ugs. · (sich) (gut) schlagen  ugs.
Synonymgruppe
hämmern · ↗klopfen · ↗pochen · ↗pulsieren · schlagen  ●  bumpern  ugs. · klopf klopf machen  ugs.
Oberbegriffe
  • (ein) Geräusch machen · zu hören sein
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) (eine) Schlägerei liefern · ↗(sich) (gegenseitig) verbleuen · ↗(sich) (gegenseitig) verdreschen · ↗(sich) (gegenseitig) verhauen · ↗(sich) prügeln · (sich) schlagen  ●  ↗(sich) (gegenseitig) verkloppen  ugs. · ↗(sich) kloppen  ugs. · (sich) prügeln wie die Kesselflicker  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
flöten · schlagen (Fink, Nachtigall)  ●  ↗singen (Vogel)  Hauptform
Oberbegriffe
  • Laute von sich geben
Assoziationen
Synonymgruppe
abholzen · ↗absägen · ↗roden · schlagen  ●  ↗fällen  Hauptform · ↗umhauen  ugs. · ↗umsägen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
reißen (Beutegreifer) · schlagen (Greifvogel)  ●  ↗(sich) holen  ugs.
Oberbegriffe
  • (jemandem) (den) Lebensfaden abschneiden · ↗auslöschen · ↗ermorden · ins Jenseits befördern · ↗killen · ↗meucheln · tot... · ↗umbringen · ums Leben bringen · zum Schweigen bringen · zur Strecke bringen  ●  (jemandem) das Lebenslicht auslöschen  fig., variabel · ↗töten (absichtlich)  Hauptform · (jemandem) den Garaus machen  ugs. · ↗abmurksen  ugs. · ↗abservieren  ugs., salopp · ↗ausknipsen  ugs., fig., salopp · ↗entleiben  geh. · in die ewigen Jagdgründe schicken  ugs. · ins Gras beißen lassen  ugs., fig. · ins Nirwana befördern  ugs. · ↗kaltmachen  ugs. · ↗totmachen  ugs. · um die Ecke bringen  ugs. · ↗umlegen  ugs. · vom Leben zum Tode befördern  geh. · über die Klinge springen lassen  ugs., fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) ähneln (in) · ↗(nach jemandem) geraten · (nach jemandem) schlagen  ●  (etwas) von jemandem haben  ugs. · ↗(jemandem) nacharten  geh. · ↗(jemandem) nachgeraten  geh. · ↗(jemandem) nachschlagen  geh. · ↗(nach jemandem) arten  geh. · Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum.  ugs., ironisch · Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.  ugs., Sprichwort · Wie der Vater, so der Sohn.  ugs., Sprichwort · ganz der Vater sein  ugs. · ganz die Mutter sein  ugs. · nach jemandem kommen  ugs. · viel von jemandem haben  ugs.
Assoziationen
  • fortfahren · ↗fortführen · ↗fortsetzen · in jemandes Fußstapfen treten · ↗kontinuieren · ↗weiterführen · ↗weitermachen
  • (jemandem) sehr ähnlich sehen · (jemandem) täuschend ähnlich sehen · (jemandem) wie aus dem Gesicht geschnitten sein · (praktisch jemandes) Doppelgänger (sein) · (sich) gleichen wie ein Ei dem anderen · ↗(sich) sehr (stark) ähneln · (sich) täuschend ähnlich sehen · (sich) zum Verwechseln ähneln · (sich) zum Verwechseln ähnlich sehen · (sich) ähneln wie ein Ei dem anderen · (sich) ähneln wie eineiige Zwillinge · kaum zu unterscheiden sein · sehr ähneln · sehr ähnlich sein
  • Menschenschlag · Schlag (von) Menschen · Sorte Mensch · ↗Typ  ●  aus ... Holz geschnitzt  variabel, Redensart, fig. · ↗Schlag  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alarm Bogen Brücke Buche Faust Gesicht Herz Kapital Kopf Schlacht Seite Stunde Welle Wind anschlagen aufschlagen ausschlagen durchschlagen ein einschlagen entgegenschlagen fehlschlagen herumschlagen niederschlagen umschlagen vor vorschlagen zurückschlagen zusammenschlagen zuschlagen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›schlagen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt womöglich kein sichereres Mittel, ihn in die Flucht zu schlagen.
Die Zeit, 19.08.1999, Nr. 34
Als die erste Ecke fiel, schlug er mir auf die Hand.
Arjouni, Jakob: Happy birthday, Türke!, Zürich: Diogenes 1987 [1985], S. 39
Schlag nur zu, dachte ich, du willst doch jetzt schlagen, du brauchst es doch jetzt.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 45
Aber dann im neuen Lager, da waren wir wie vor den Kopf geschlagen.
Delius, Friedrich Christian: Ein Held der inneren Sicherheit, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1981, S. 81
Wir sind unschlagbar, es sei denn, wir schlagen uns selbst.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]
Zitationshilfe
„schlagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/schlagen>, abgerufen am 19.04.2019.

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