rippeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungrip-peln (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich
1.
etw. riffeln
Beispiel:
Wind und Wellen haben den Sand gerippelt
2.
umgangssprachlich sich rippelnsich von der Stelle rühren, sich regen, sich beeilen
Beispiel:
sie rippelten und rührten sich nicht [BredelHeerstraßen515]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) bewegen · ↗(sich) rühren · (sich) rühren und regen  ●  ↗(sich) regen  geh. · (sich) rippeln  ugs., niederdeutsch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er massiert sich in vollen Schwingungen, hebt und senkt die Holzbohlen unter unseren Füßen und rippelt behutsam über die Haut.
Die Zeit, 30.09.1983, Nr. 40
Bei Graining rippelt sich der Reifen beziehungsweise die Fläche und somit hat der Reifen dann weniger Haftung.
Die Zeit, 09.04.2013 (online)
Bei so viel kapazitiver Last gibt es eigentlich nichts mehr zu rauschen und zu rippeln; doch zeigen die Oszillogramme deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen.
C't, 2000, Nr. 13
Zitationshilfe
„rippeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/rippeln>, abgerufen am 18.10.2019.

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