refüsieren

Worttrennungre-fü-sie-ren (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

schweizerisch, bildungssprachlich, veraltet (jmdn., etw.) ablehnen; (etw.) abschlagen, verweigern

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es hätte bei den rheinischen Arbeitern einen sehr schäbigen Eindruck gemacht, hätten wir refüsiert.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5052
Auch refüsierte mir einer meiner Gönner von nächstem Monat an die kleine Monatsrente.
Altenberg, Peter: Märchen des Lebens. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1908], S. 6241
Nun kamen neue Befürchtungen: wenn es refüsiert wird, dann nützt mir ja doch die Auszeichnung nichts.
Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 30225
Zitationshilfe
„refüsieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/refüsieren>, abgerufen am 22.10.2019.

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