quallig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungqual-lig (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

weich und aufgeschwemmt wie eine Qualle
Beispiele:
er hat ein qualliges Gesicht, Kinn
eine quallige (= gallertige) Substanz, Masse

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie halten an dem qualligen Begriff fest, weil sie glauben, erstmals seit langem wieder ein Thema gesetzt zu haben.
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2000
Sie war quallig wie eine Improvisation auf dem Klavier, eine Stimme mit Pedal.
Der Spiegel, 19.09.1983
Dieses Volk wünscht doch seine schmutzige Unlogik, fühlt sich wohl in seiner qualligen Verworrenheit.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 108
In offenen Kabinen gondelt und dreht man durch die Dunkelheit, man trägt dabei eine 3-D-Brille, aus Leinwänden huschen einem quallige Wesen entgegen.
Die Zeit, 18.02.2004, Nr. 08
Die Suppe, ein bläulich-fahles Gewässer, auf dessen Grund quallige Rollgerste schillert, bleibt unverändert.
Weiß-Rüthel, Arnold: Musketier Reue. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 230
Zitationshilfe
„quallig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/quallig>, abgerufen am 18.10.2019.

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