prallvoll

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungprall-voll
Wortzerlegungprallvoll
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich gedrängt voll
Beispiel:
der Sack, Saal war prallvoll

Thesaurus

Synonymgruppe
brechend voll · gedrängt voll · prall gefüllt · prallvoll · sehr voll · vollgepackt · zum Bersten voll · zum Brechen voll · zum Platzen voll · ↗überfüllt · ↗übervoll  ●  aus allen Nähten platzen(d)  ugs., fig. · ↗bumsvoll  ugs. · gerammelt voll  ugs. · gerappelt voll  ugs. · gesteckt voll  ugs. · knallevoll  ugs. · ↗knallvoll  ugs. · knatschvoll  ugs. · pickepackevoll (kindersprachlich)  ugs. · ↗proppenvoll  ugs. · ↗proppevoll  ugs., ruhrdt. · ↗rammelvoll  ugs. · ↗rappelvoll  ugs.
Assoziationen
  • (sich) (gewaltsam) schieben durch · (sich) dränge(l)n durch · ↗(sich) durcharbeiten · ↗(sich) durchkämpfen · (sich) durchquetschen · ↗(sich) durchzwängen · (sich) einen Weg bahnen · (sich) keilen durch · ↗(sich) nach vorne dränge(l)n · (sich) quetschen durch · (sich) rücksichtslos nach vorne drängen · (sich) zwängen durch  ●  (seine) Ell(en)bogen benutzen  auch figurativ, variabel · (sich) nach vorne kämpfen  auch figurativ
  • (ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · voll mit · voll von · ↗voller
  • (eng) aneinandergedrängt · (eng) zusammengedrängt · dicht an dicht · ↗dicht gedrängt · ↗dichtauf · eng zusammen  ●  in drangvoller Enge  geh. · zusammengequetscht  ugs.
  • bis zum Rand gefüllt · ganz voll · ↗randvoll
  • ausgebucht · bis auf den letzten Platz besetzt · bis zum letzten Platz besetzt · ↗vollbesetzt
  • (ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · ↗bedeckt · gespickt (mit) · prallvoll (mit) · voll (mit) · voll (von) · ↗voller · über und über bedeckt mit · ↗übersät (mit)
  • bis zum Überlaufen voll · bis über den Rand gefüllt · ↗übervoll
  • (dicht) gedrängt · (eng) aneinandergedrängt · Stoßstange an Stoßstange · auf Tuchfühlung · beengt · dicht an dicht · ↗dichtauf · eng beieinander · eng zusammen · zusammengedrängt · zusammengepfercht · zusammengequetscht · zusammengezwängt  ●  wie (die) Sardinen in der Büchse  fig., variabel · drangvolle Enge  geh., variabel
  • (sich) dazwischenquetschen · ↗(sich) hineinquetschen · ↗(sich) hineinzwängen · (sich) reinquetschen · (sich) reinzwängen
Synonymgruppe
(ein Platz) schwarz vor Menschen (Spezialisierung) · angefüllt mit · ↗bedeckt · gespickt (mit) · prallvoll (mit) · voll (mit) · voll (von) · ↗voller · über und über bedeckt mit · ↗übersät (mit)
Assoziationen
  • brechend voll · gedrängt voll · prall gefüllt · prallvoll · sehr voll · vollgepackt · zum Bersten voll · zum Brechen voll · zum Platzen voll · ↗überfüllt · ↗übervoll  ●  aus allen Nähten platzen(d)  ugs., fig. · ↗bumsvoll  ugs. · gerammelt voll  ugs. · gerappelt voll  ugs. · gesteckt voll  ugs. · knallevoll  ugs. · ↗knallvoll  ugs. · knatschvoll  ugs. · pickepackevoll (kindersprachlich)  ugs. · ↗proppenvoll  ugs. · ↗proppevoll  ugs., ruhrdt. · ↗rammelvoll  ugs. · ↗rappelvoll  ugs.
  • bis zum Rand gefüllt · ganz voll · ↗randvoll
  • bis zum Überlaufen voll · bis über den Rand gefüllt · ↗übervoll
  • wimmeln von · wimmeln vor  ●  es gibt (hier) Tausende von (...)  variabel · (es ist) alles voll von  ugs.
  • (ein) Überangebot (an) · (ein) Überfluss an · ausufernd (viel) · entschieden zu viel · mehr als genug · ↗zu viel · zu viel des Guten · über und über · ↗übergenug · ↗überreichlich · ↗überzählig  ●  (ein) Overkill an  engl., fig. · auf keine Kuhhaut gehen  ugs., fig. · des Guten zu viel  geh. · doppelt und dreifach  ugs. · jenseits von Gut und Böse  ugs. · nicht mehr feierlich  ugs. · noch und nöcher  ugs., scherzhaft · ↗viel zu viel  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auftragsbuch Kasse Saal Terminkalender

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›prallvoll‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn am nächsten Morgen wartet wieder ein prallvoller Tag auf ihn.
Der Tagesspiegel, 27.03.2005
Frankreich sprach sich gegen den Abbau der prallvollen Öllager aus.
Die Zeit, 19.12.1980, Nr. 52
Im Grunde haben wir nämlich trotz prallvoller Tage viel zu wenig erlebt.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.1996
Für den Kundigen stecken sie prallvoll mit Informationen aus der Vergangenheit.
o. A.: Die Tiefland-Barbaren. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1999]
Da hatte sich die prallvolle Enge der Kinovorstellung längst wohlgefällig an Tischchen in Grüppchen verteilt.
Die Welt, 09.03.2001
Zitationshilfe
„prallvoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/prallvoll>, abgerufen am 27.06.2019.

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