fantasielos

Alternative Schreibungphantasielos
GrammatikAdjektiv
Worttrennungfan-ta-sie-los ● phan-ta-sie-los (computergeneriert)
WortzerlegungFantasie-los
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›fantasielos‹ als Erstglied: ↗Fantasielosigkeit · ↗Phantasielosigkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

ohne Phantasie
Beispiele:
ein fantasieloser Mensch
fantasielos sein

Thesaurus

Synonymgruppe
amusisch · ↗dröge · ↗dürftig · fantasielos · ↗nüchtern · phantasielos · ↗prosaisch · ↗trocken · ↗uninspiriert
Assoziationen
Synonymgruppe
(wie) auswendig gelernt · bietet keine Überraschungen · bietet wenig(e) Überraschungen · ↗einfallslos · ↗fantasiearm · fantasielos · ↗geistlos · ↗herkömmlich · ↗ideenarm · ↗ideenlos · ↗konventionell · ohne Überraschungen · ↗phantasiearm · phantasielos · ↗schablonenhaft · ↗tumb · ↗uninspiriert · unkreativ · ↗unoriginell · ↗unschöpferisch · ↗vorhersagbar · wenig originell · überraschungsarm  ●  ↗eklektizistisch  geh.
Assoziationen
Antonyme
Synonymgruppe
fantasielos · ↗leidenschaftslos · ohne jeden Zauber · phantasielos · ↗poesielos · ↗unromantisch  ●  emotionsarm  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
fantasielos · phantasielos · unkreativ · ↗unoriginell · wenig einfallsreich · wenig kreativ
Assoziationen
  • bürokratisch · paragraphenreiterisch · vorschriftengläubig

Typische Verbindungen
computergeneriert

bürokratisch dumm ebenso eher genauso konservativ langweilig nüchtern trocken ziemlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›phantasielos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man mag das etwas fantasielos finden, falsch ist es nicht.
Die Zeit, 09.12.2013, Nr. 49
Liegt es an der Auswahl, oder sind die jüngsten Produktionen wirklich so fantasielos?
Die Welt, 02.09.1999
Die Einfälle der Kinder waren auffallend phantasielos und wiederholten sich ständig.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 165
In S-Deutschland wurde das F., da es zu trocken und »phantasielos« erschien, nicht verwendet.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2362
Kann Ihre Stelle da draußen nicht von einem phantasielosen Durchschnittsmenschen ausgefüllt werden, von der Sorte, von der 12 auf ein Dutzend gehen?
Ardenne, Manfred v.: Ein glückliches Leben für Technik und Forschung: Berlin: Verlag der Nation 1976, S. 315
Zitationshilfe
„fantasielos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/fantasielos>, abgerufen am 21.04.2019.

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