pesten

Worttrennungpes-ten (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

salopp gehässige, verunglimpfende Äußerungen über jmdn. machen, hetzen

Thesaurus

Synonymgruppe
giften · ↗höhnen · pesten · ↗stänkern · ↗ätzen
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Verkehr lärmt, pestet, staut sich fast wie bei uns.
Die Zeit, 27.07.1984, Nr. 31
Wer dächte dabei nicht an den Altkanzler, der Kohl auf ebensolche Weise gepestet hat.
Die Zeit, 02.12.1988, Nr. 49
Wenn aber die Zündung bei voller Fahrt abgeschaltet wird, dann pesten die Motoren den Brennstoff unverbrannt hinaus.
Der Tagesspiegel, 29.09.1999
Schmiert die Wände seiner Höhlen voll und pestet die Umwelt mit Geschichten über die eigene Großartigkeit zu.
Süddeutsche Zeitung, 29.05.2004
Der SPD-Chef peste dann doch lieber schnell entschlossen durch die Mitte und an den Zuschauern vorbei hinauf zur Bühne.
Die Welt, 28.08.1999
Zitationshilfe
„pesten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/pesten>, abgerufen am 22.10.2019.

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