passen

GrammatikVerb · passte, hat gepasst
Aussprache
Worttrennungpas-sen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›passen‹ als Erstglied: ↗Passform · ↗Passgenauigkeit · ↗passgenau · ↗passgerecht · ↗passrecht
 ·  mit ›passen‹ als Letztglied: ↗abpassen · ↗anpassen · ↗aufpassen · ↗einpassen · ↗hineinpassen · ↗hinpassen · ↗reinpassen · ↗zueinanderpassen · ↗zupassen · ↗zurückpassen · ↗zusammenpassen
 ·  mit ›passen‹ als Grundform: ↗passend · ↗verpassen  ·  formal verwandt mit: ↗unpassend · ↗unpässlich
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
angemessen sein, sich eignen
a)
ein Kleidungsstück passt (jmdm.)ein Kleidungsstück entspricht in Größe und Schnitt den Maßen dessen, der es trägt
Beispiele:
dieses Kleid, Kostüm passt (ihr) gut, schlecht
die Hose passt wie angegossen
die Schuhe passen schlecht
den Rock passend machen
b)
etw. passt zu etw., jmdm., jmd. passt zu jmdm.etw. harmoniert mit etw., jmdm., jmd. harmoniert mit jmdm.
Beispiele:
der Hut passt zum Mantel, zu ihm
die Farbe der Schuhe passt (nicht) zum Anzug
die Eheleute passen gut zueinander
sie haben nie zueinander gepasst
salopp das passt wie die Faust aufs Auge (= überhaupt nicht)
umgangssprachlich, bildlich
Beispiele:
das passt mir nicht ins Konzept (= das kommt mir ganz ungelegen)
salopp das passt mir nicht in den Kram, Streifen (= das kommt mir ganz ungelegen)
das passt nicht hierher
etw. passt auf etw., jmdn.etw. stimmt mit etw., jmdm. überein
Beispiele:
die Schilderung passt auf meinen Freund
[seine Verse] waren sonderbar auf unsre Gemütsstimmung gepaßt [RennKrieg360]
oft im Part. Präs.
passendgeeignet
Beispiele:
ein passendes Geschenk
eine zum Kleid passende Kette
eine passende Gelegenheit wahrnehmen, versäumen
umgangssprachlich [beim Bezahlen:] haben Sie es nicht passend? (= können Sie den Betrag nicht genau abgezählt geben?) (= haben Sie kein Kleingeld?)
c)
umgangssprachlich recht sein, gefallen
Beispiele:
das passt mir nicht
um diese Zeit, am Dienstag passt es mir nicht
spöttisch das könnte ihm gerade so passen
d)
umgangssprachlich
Beispiel:
das passt sich nicht (= das gehört, schickt sich nicht)
2.
etw. in etw. passenetw. in etw. passgerecht fügen, einfügen
Beispiele:
die Schraube in das Gewinde passen
den Reifen in die Felge passen
3.
landschaftlich, umgangssprachlich auf etw., jmdn. passenauf etw., jmdn. achtgeben, aufpassen
Beispiele:
er passte auf den Weg
der Steuermann passt auf den Kurs
pass auf die Kinder!
er passte gespannt auf seine Worte
berlinisch, umgangssprachlich auf den Kien passen (= auf seinen Vorteil bedacht sein)
4.
Skat ein Spiel vorübergehen lassen, ein Spiel abgeben
Beispiele:
er hat gepasst
(ich) passe! (= Ansage beim Kartenspiel)
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlich da muss ich passen (= aufgeben)
5.
Fußball den Ball flach und genau zuspielen
Beispiel:
er passte und wechselte auf den linken Flügel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

passen · anpassen · aufpassen · verpassen · unpäßlich · Passe
passen Vb. ‘sich eignen, angemessen, recht sein, gelegen kommen, in der Größe entsprechen’ (17. Jh.; transitiv ‘angemessen, geeignet machen, genau einfügen’ seit Ende 16. Jh.), auch ‘achtgeben’ (15. Jh.), mhd. (westmd.) gepassen ‘erreichen’ (vgl. niederrhein. passen ‘gelangen, das Ziel erreichen’ und ‘zusammentreffen, übereinstimmen, angemessen sein’, 1477); über mnl. passen ‘zumessen, fügen, ordnen, abrichten, achtgeben, gelegen kommen, durchqueren’, mnd. passen ‘angemessen machen, geeignet sein, achtgeben, berücksichtigen, vorbeifahren’ entlehnt aus afrz. frz. passer ‘sich von einem Orte an einen anderen bewegen, durchqueren, überschreiten, vorüber-, vergehen’, frz. auch ‘annehmbar, erträglich sein’ (s. ↗passieren). Als Ausdruck des Würfel- und Kartenspiels steht passen vom 17. Jh. an für ‘ein Spiel vorübergehen lassen, abgeben’, daher übertragen für ‘abwarten’ (17. Jh.), ‘nicht mithalten, verzichten’ (Ende 18. Jh.). anpassen Vb. ‘passend machen, in Übereinstimmung bringen’, reflexiv ‘sich angleichen, einordnen’ (wie nl. aanpassen), älter ‘passend sein, entsprechen’ (18. Jh.). aufpassen Vb. ‘achtgeben, aufmerksam sein, auflauern’ (17. Jh.), im Anschluß an die Fügung auf etw. passen (16. Jh.). verpassen Vb. ‘versäumen, durch Unachtsamkeit verfehlen’ (17. Jh.), in moderner Umgangssprache (zunächst wohl soldatensprachlich) auch ‘zuteilen, zukommen lassen, anprobieren’ (Anfang 20. Jh.). unpäßlich Adj. ‘unwohl, leicht erkrankt’ (um 1600), vgl. frühnhd. unbäßig (15. Jh.). Passe f. ‘eingesetztes Schulterteil eines Kleidungsstücks’ (20. Jh.), zuvor ‘vorderer, das Gesicht schützender Rand am Damenhut’ (19. Jh.), in diesem Sinne nach mfrz. frz. passe, Ableitung von afrz. frz. passer (s. oben).

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) eignen für · passen (zu)  ●  ↗taugen  ugs.
Assoziationen
  • Abstandhalter · Distanzscheibe · Distanzstück · Passscheibe · Passstück
Synonymgruppe
(für jemanden) der (die) richtige sein · (für jemanden) geeignet (sein) · (zu jemandem) passen
Assoziationen
  • (ein) Team sein · (gut) auskommen (mit) · (sich) gut verstehen · ↗(sich) verstehen · Hand in Hand arbeiten · auf gutem Fuß stehen (mit) · ein gutes Verhältnis haben (zu) · ↗harmonieren  ●  (sich) gegenseitig die Bälle zuspielen  ugs., fig. · gut miteinander klarkommen  ugs. · gut miteinander können  ugs.
Synonymgruppe
(jemandem) ins Konzept passen · (jemandem) passen · ↗(jemandem) zupasskommen · (mit etwas) vereinbar sein · (sehr) recht sein · gelegen kommen · genau richtig kommen · gerade recht kommen  ●  (jemandem) kommod sein  regional · (jemandem) (gut) in den Kram passen  ugs.
Assoziationen
  • (sich) stürzen auf · ↗hochwillkommen · nur auf etwas gewartet haben · willkommene Gelegenheit (zu)  ●  (ein) gefundenes Fressen  fig. · (nur) allzu bereitwillig (übernehmen o.ä.)  variabel · ↗Steilvorlage  fig. · kommen wie gerufen  Hauptform · (sich) wie die Geier stürzen auf  ugs.
  • ganz wie es (...) gefällt · nach dem Lustprinzip  ●  (so) wie es einem (in den Kram) passt  ugs. · (so) wie jemand (gerade) Lust (darauf) hat  ugs. · (so) wie jemand (gerade) lustig ist  ugs. · nach Herzenslust  ugs. · nach Lust und Laune  ugs.
  • (ein) Glück · ↗(ein) Gottesgeschenk · (ein) unverdientes Glück · ↗(eine) Gnade · (eine) wundersame Fügung · (etwas) hätte nicht besser sein können · (jemand) hätte es nicht besser treffen können · Fügung des Schicksals · ↗Glücksfall · Güte des Schicksals · ↗Segen · glückliche Fügung · glückliche Umstände · glücklicher Umstand · glücklicher Zufall · günstige Umstände  ●  (etwas) hätte nicht besser laufen können  variabel · Geschenk des Himmels  ugs.
  • (das nenne ich ein) perfektes Timing! · (etwas) trifft sich gut · (genau) im richtigen Moment kommen · kommen wie gerufen · zu einem günstigen Zeitpunkt kommen  ●  (jemanden) schickt der Himmel  ugs., fig. · gerade recht kommen  ugs.
Synonymgruppe
entbehren · entbehren können · ↗entsagen · passen (müssen) · ↗verzichten
Assoziationen
Synonymgruppe
(es gibt) (viel) Beifall für · (gut) angenommen werden · (jemandem) angenehm (sein) · ↗(jemandem) behagen · ↗(jemandem) gefallen · (jemandem) passen · (jemandem) sympathisch sein · Anklang finden (bei) · Gefallen finden (an) · Zuspruch erfahren · Zuspruch finden · akzeptiert werden · auf Gegenliebe stoßen · auf Resonanz stoßen (bei) · auf Sympathie stoßen · auf Zustimmung treffen · begrüßt werden · freundlich aufgenommen werden · nach jemandes Geschmack sein · positiv aufgenommen werden · ↗zusagen  ●  auf fruchtbaren Boden fallen (Vorschlag, Idee)  fig. · ↗(jemandem) konvenieren  geh. · gut ankommen (bei)  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(die) Waffen strecken · (einen) Rückzieher machen · (es mit/bei etwas) bewenden lassen · ↗(es) aufgeben · ↗(es) aufstecken · (etwas) auf sich beruhen lassen · (sich dem) Schicksal ergeben · (sich dem) Schicksal fügen · ↗(sich mit etwas) abfinden · ↗(sich) beugen · (sich) geschlagen geben · aufhören zu kämpfen · ↗kapitulieren · klein beigeben · nicht weiter versuchen · nicht weiterverfolgen · nicht weiterversuchen · passen · passen müssen · ↗resignieren  ●  (das) Feld räumen (müssen)  fig. · ↗aufgeben  Hauptform · (das) Handtuch schmeißen  ugs., fig. · (das) Handtuch werfen  ugs., fig. · (den) (ganzen) Bettel hinschmeißen  ugs. · (den) (ganzen) Bettel hinwerfen  ugs. · (den) (ganzen) Kram hinschmeißen  ugs. · (den) (ganzen) Krempel hinschmeißen  ugs. · (die) Brocken hinschmeißen  ugs. · (die) Brocken hinwerfen  ugs. · (die) Flinte ins Korn werfen  ugs., fig. · (die) Segel streichen  ugs. · ↗(etwas) stecken  ugs. · (sich) ins Bockshorn jagen lassen  ugs. · (sich) schicken (in)  geh., veraltet · ↗abbrechen  ugs. · ↗aufstecken  ugs. · die weiße Fahne hissen  ugs., fig. · ↗einpacken (können)  ugs., fig. · ↗hinschmeißen  ugs. · in den Sack hauen  ugs. · ↗schmeißen  ugs., fig. · ↗zurückrudern  ugs., fig.
Assoziationen
  • (ein) Einsehen haben · ↗(sich) beugen · (sich) einsichtig zeigen · ↗(sich) fügen · ↗(sich) zurückziehen · ↗einlenken · klein beigeben · ↗weichen · ↗zurückweichen  ●  (den) Kopf einziehen  fig. · ↗(sich) ducken  fig. · das Handtuch werfen  fig. · die Stellung räumen  fig. · kein Rückgrat haben  fig. · kleine Brötchen backen (müssen)  fig. · ↗nachgeben  Hauptform · ↗zurückrudern  fig. · (einen) Rückzieher machen  ugs. · Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will.  ugs., Sprichwort · den Schwanz einziehen  ugs., fig. · die Platte putzen  ugs. · ↗einknicken  ugs., fig. · ↗kuschen  ugs. · zu Kreuze kriechen  geh., fig., abwertend
  • dem freien Spiel der Kräfte überlassen · den Dingen ihren Lauf lassen · ↗hinnehmen · nicht eingreifen  ●  geschehen lassen  Hauptform
  • drauf geschissen!  derb · du kannst mich (mal) am Arsch lecken!  vulg. · du kannst mich (mal) kreuzweise!  derb · du kannst mich mal gerne haben!  ugs. · du kannst mich mal!  ugs., Hauptform · du kannst mir mal den Buckel runterrutschen!  ugs., variabel · du kannz mir ma den Nachen deuen  ugs., rheinisch · fick dich!  derb · geh mir doch weg!  ugs. · leck mich (doch) am Arsch!  derb · macht doch euren Scheiß alleine!  derb
  • (die) Hoffnung verlieren · ↗(es) aufstecken · ↗(sich) aufgeben · (sich) verlorengeben · ↗aufgeben · den Mut sinken lassen · den Mut verlieren · hoffnungslos sein · klein beigeben · nicht mehr an sich glauben · ↗verzagen · ↗verzweifeln  ●  den Kopf hängen lassen  ugs., fig. · den Schwanz einziehen  ugs., fig. · ↗schwarzsehen  ugs.
  • (sich etwas) bieten lassen · (sich etwas) gefallen lassen · (sich) nicht wehren (gegen) · (sich) nicht widersetzen · Nachsicht üben · ↗dulden · ↗einstecken · ↗erdulden · ↗ertragen · ↗hinnehmen · in Kauf nehmen · ↗leisetreten · nicht protestieren · ↗schlucken · ↗stillhalten · ↗tolerieren · ↗verschmerzen  ●  (die) Füße stillhalten  ugs., fig. · ↗konnivieren  geh.
  • (den) Glauben an die Menschheit verlieren · alle Hoffnung fahren lassen · vom Glauben abfallen
  • (darauf) verzichten (zu) · (einer Sache) nicht weiter nachgehen · (es) belassen bei · (es) bewenden lassen (mit) · auf sich beruhen lassen · nicht weiterverfolgen
  • (einen Plan) verwerfen · (es sich) anders überlegen  ●  ↗(sich etwas) abschminken  ugs., fig. · (sich etwas) aus dem Kopf schlagen  ugs., fig.
  • nicht weiterverfolgen · ↗vergessen (können)  ●  (sich) aus dem Kopf schlagen (können)  fig. · ↗(sich etwas) abschminken  ugs., fig. · (sich etwas) in die Haare schmieren können  ugs., fig. · ↗abhaken (können)  ugs. · knicken können  ugs., salopp · nicht weiter d(a)rüber nachdenken  ugs.
  • (einer Sache) ein Ende machen · (sich) abwenden von · (sich) verabschieden von · ablassen von · ad acta legen · ↗aufgeben · ↗beenden · ↗fallen lassen · ↗fallenlassen · hinter sich lassen · ↗sausen lassen · ↗stoppen · ↗vergessen  ●  (einen) Schlussstrich ziehen  fig. · Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.  sprichwörtlich · ↗beerdigen  fig. · (davon) Abschied nehmen  ugs. · an den Nagel hängen  ugs., fig. · den Rücken kehren  ugs., fig. · ↗einstampfen  ugs., fig. · sterben lassen  ugs., fig. · zu Grabe tragen  ugs., fig. · über Bord werfen  ugs., fig.
  • (sich) hängen lassen  ●  (sich) in Selbstmitleid ergehen  variabel · die Ohren hängen lassen  ugs., fig. · herumjammern  ugs., Hauptform · jammern und picheln  ugs., Spruch
  • kleinmütig · ohne Zuversicht · ohne rechten Glauben an die Zukunft · verzagt  ●  ↗mutlos  Hauptform · ↗kleingläubig  geh., religiös
  • (den) Dienst quittieren · ↗(ein Unternehmen) verlassen · (eine) neue Herausforderung suchen (Bewerbungssprache) · (sein) Büro räumen · (seine) Kündigung einreichen · (seinen) Abschied nehmen · ↗ausscheiden · ↗kündigen · was Besseres finden  ●  (den) Job an den Nagel hängen  fig. · (sein) Bündel schnüren  fig. · ↗künden  schweiz. · seinen Hut nehmen  fig. · ↗(den Kram) hinschmeißen  ugs. · (den) Bettel hinschmeißen  ugs. · (sich) was anderes suchen  ugs. · ↗aufhören (bei)  ugs. · das Handtuch werfen  ugs., fig. · ↗gehen  ugs. · in den Sack hauen  ugs., fig. · ↗weggehen  ugs.
  • abbrechen (Schule o.ä.) · ↗aufgeben · in den Sack hauen · ↗schmeißen (Ausbildung o.ä.)  ●  (die Schule Schule) sein lassen  ugs., variabel · ↗sausen lassen  ugs., fig.
  • (Eingeständnis der) Niederlage · ↗Aufgabe · ↗Kapitulation
  • (etwas) abgehakt haben · (mit etwas) abgeschlossen haben · ad acta gelegt haben · hinter sich gelassen haben · nicht weiter darüber nachdenken
Synonymgruppe
(den normalen) Anstandsregeln entsprechen · (den) bürgerlichen Gepflogenheiten entsprechen · ↗(sich) gehören · ↗(sich) schicken · Pflicht sein · angemessen sein · vom Anstand geboten sein  ●  ↗(sich) ziemen  veraltet · (den) Anstandsregeln Genüge tun  geh. · (etwas) bringen können  ugs. · (etwas) gebietet (schon allein) der Anstand  geh. · ↗(sich) geziemen  geh., veraltet · (sich) passen  geh., veraltend · schicklich sein  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) einfügen · ↗(sich) einordnen · ↗harmonieren · ↗hinkommen · passen (zu)
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) genehm · (jemandem) passen · ↗(jemandem) recht · ↗(jemandem) zusagen · gelegen kommen · ↗kommod · ↗passend  ●  ↗gefällig (sein)  geh. · ↗konvenieren  geh.
Assoziationen
  • (jemandem) gerade recht kommen · (jemandem) gut in den Kram passen
  • (jemandem) entgegenkommen · ↗(jemandem) zusagen · (jemandes) Erwartungen entsprechen · in jemandes Sinne liegen  ●  auf jemandes Linie liegen  fig. · (das) sein, was jemand (haben) will  ugs. · (gut) passen  ugs.
Synonymgruppe
aussteigen · nicht (weiter) mitgehen  ●  passen (Kartenspiel)  Hauptform
Sport
Synonymgruppe
(jemanden) anspielen · ↗abgeben · ↗abspielen · einen Ball (zu jemandem) spielen · passen · ↗zuspielen (Ball) · ↗übergeben
Synonymgruppe
genau genug sein · ↗hinkommen · in etwa zutreffen · ↗langen · ↗reichen  ●  ↗hinhauen  ugs. · passen  ugs.
Assoziationen
  • dem ist so · den Tatsachen entsprechen · der Fall sein · gegeben sein · korrekt sein · richtig sein · seine Richtigkeit haben · so sein · ↗stimmen · wahr sein · zutreffend sein  ●  ↗zutreffen  Hauptform · ↗hinkommen  ugs., salopp
  • in einigen Punkten zutreffen · nicht ganz den Tatsachen entsprechen · nur teilweise zutreffen  ●  teilweise stimmen  ugs.
Synonymgruppe
(jemandem) entgegenkommen · ↗(jemandem) zusagen · (jemandes) Erwartungen entsprechen · in jemandes Sinne liegen  ●  auf jemandes Linie liegen  fig. · (das) sein, was jemand (haben) will  ugs. · (gut) passen  ugs.
Assoziationen
  • (jemandem) genehm · (jemandem) passen · ↗(jemandem) recht · ↗(jemandem) zusagen · gelegen kommen · ↗kommod · ↗passend  ●  ↗gefällig (sein)  geh. · ↗konvenieren  geh.
  • (sich) gesprächsbereit zeigen · (sich) kompromissbereit zeigen · auf jemandes Vorstellungen (Wünsche, ...) eingehen · ↗gesprächsbereit (sein) · mit sich reden lassen · zu Kompromissen bereit sein · zu Zugeständnissen bereit sein  ●  ↗(jemandem) entgegenkommen  fig.
  • (jemandem etwas) recht machen wollen · (jemandes) Erwartungen zu entsprechen versuchen · (jemandes) Wünschen gerecht zu werden versuchen · (jemandes) Wünschen nachzukommen versuchen  ●  (jemandem) zu Gefallen sein  geh., veraltet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bild Image Konzept Kram Landschaft Schema Strategie Weltbild anpassen auf aufpassen da dazu einpassen es genau gut hervorragend hineinpassen hinpassen irgendwie mehr nicht perfekt recht reinpassen wunderbar zueinander zusammen zusammenpassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›passen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das betrifft nur 80 Männer von insgesamt 300, aber mehr passten nicht in die Kirche.
Die Zeit, 05.08.2013, Nr. 30
Vielleicht paßt es zu so einem Leben, besoffen zu sterben.
Krausser, Helmut: Eros, Köln: DuMont 2006, S. 243
Sie paßte einigermaßen, aber doch nicht genügend, um sie als erfahrungsmäßig begründet aufzustellen.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Meine Theorie paßte mir aber für den obigen Fall ausgezeichnet.
Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 8675
Ich wäre verwünscht gerne einmal noch dort gekommen, um Euch persönlich kennenzulernen, aber es paßte diesmal wieder nicht, gegen Ende nächsten Monats wäre es gegangen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8012
Zitationshilfe
„passen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/passen>, abgerufen am 14.10.2019.

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