parteifeindlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungpar-tei-feind-lich
WortzerlegungPartei-feindlich
eWDG, 1974

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Parteifeind
Beispiel:
parteifeindliches Verhalten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aktivität Clique Element Fraktion Gruppe Gruppierung Handlung Tätigkeit Verhalten antisowjetisch antisozialistisch konterrevolutionär

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›parteifeindlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andererseits aber agierte Schröder oft selbstherrlich und manchmal nahezu parteifeindlich.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.1999
Der Beschuldigte habe parteifeindliche, konterrevolutionäre Handlungen mit dem Ziel ausgeführt, hieß es.
Die Zeit, 13.12.2013 (online)
Statt diese herangereifte Maßnahme zu unterstützen, wandten sich die Mitglieder der parteifeindlichen Gruppe gegen sie.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1957]
Also ist der Angeklagte Schacht bei Ihnen als parteifeindlich bekannt gewesen?
o. A.: Sechsundzwanzigster Tag. Donnerstag, 3. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4129
Aus diesem Dokument geht hervor, daß Speer von der Partei wegen seines Mitarbeiterkreises von Bormann und Goebbels als »parteifremd« und als »parteifeindlich« bezeichnet wird.
o. A.: Einhundertachtundfünfzigster Tag. Mittwoch, 19. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11032
Zitationshilfe
„parteifeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/parteifeindlich>, abgerufen am 19.10.2019.

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