parken

GrammatikVerb
Worttrennungpar-ken
Wortbildung mit ›parken‹ als Erstglied: ↗Parkareal1 · ↗Parkbox · ↗Parkbremse · ↗Parker · ↗Parkgebühr · ↗Parkhaus · ↗Parkhochhaus · ↗Parkkralle · ↗Parkleuchte · ↗Parklicht · ↗Parklücke · ↗Parkmöglichkeit · ↗Parkplakette · ↗Parkplatz · ↗Parkraum · ↗Parkstudent · ↗Parkstudium · ↗Parksünder · ↗Parkticket · ↗Parkuhr · ↗Parkverbot · ↗Parkwärter
 ·  mit ›parken‹ als Letztglied: ↗abparken · ↗ausparken · ↗einparken
 ·  mit ›parken‹ als Grundform: ↗Parken
eWDG, 1974

Bedeutung

ein Kraftfahrzeug vorübergehend am Straßenrand oder auf einem Parkplatz abstellen
Beispiele:
er hat seinen Wagen in einer Nebenstraße geparkt
sein Auto war am Stadtrand geparkt
er parkte vor dem Hause, an der Ecke, am Bahnhof
unter einer Laterne parken
Parken (ist hier) verboten
vor dem Portal parkten ein paar Kraftwagen
der Dieb hatte diese Gegenstände aus parkenden Autos entwendet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Park · parken · Parkplatz
Park m. ‘großflächige, waldartig gehaltene Garten-, Grünanlage’. Afrz. frz. parc ‘eingehegter Raum, Tiergehege’, aus parricus ‘Einfriedung, Gehege’, einer (wegen der roman. Bezeugungen) wohl schon für das Spätlat. anzusetzenden, aber erst mlat. bezeugten Form (s. ↗Pferch), gelangt im 15. Jh. im Sinne von ‘Einzäunung, Zwinger’ in das niederrhein., dann auch md. Sprachgebiet, bleibt jedoch ohne Nachwirkung. Frz. parc wie auch darauf beruhendes engl. park ‘eingezäunte Grünfläche zur Hege von Bäumen und jagdbarem Wild’ entwickeln sich im 17. Jh. zur Bezeichnung für die ‘umschlossene großflächige Grünanlage zum Schmuck der Schlösser mit Spazierwegen für die vornehme Gesellschaft’. In diesem Sinne wird der Ausdruck aus dem Frz. und Engl. erneut ins Dt. übernommen (1. Hälfte 18. Jh.). Im Anschluß an frz. parc d’artillerie ‘eingehegter Platz für Munition, Geschütze und Wagen’ begegnet im Dt. Artilleriepark, Wagenpark, Fuhrpark (1. Hälfte 19. Jh.), Auto-, Fahrzeug-, Maschinenpark (20. Jh.). parken Vb. ‘ein Kraftfahrzeug vorübergehend am Straßenrand oder auf einem vorgesehenen Platz abstellen’, nach gleichbed. amerik.-engl. to park, engl. eigentlich ‘einhegen, einschließen, (militärisches Gerät) lagern, deponieren’, dazu Parkplatz m. (beide 20er Jahre 20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
abstellen · parken  ●  ↗parkieren  schweiz. · ↗stehenbleiben  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auto Autofahrer Bus Bürgersteig Einfahrt Fahrzeug Festgeldkonto Garage Gehsteig Gehweg Geldmarkt Geldmarktfonds Halteverbot Haustür Konto Laster Lastwagen Lieferwagen Limousine Parkplatz Reisebus Seitenstraße Straßenrand Tiefgarage Wagen Wohnmobil einparken irgendwo kostenlos zuparken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›parken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ralf braucht nicht zu bremsen, er parkt eh die meiste Zeit.
Bild, 20.02.2004
Wer mehr als 40 Mark ausgibt, darf 90 Minuten lang gratis parken.
Der Tagesspiegel, 21.10.1999
Der Herr wird den Wagen parken, die Dame abholen und zum Wagen geleiten.
Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4653
Auf dem Platz parkten mehrere Wagen, auch Elinors Auto stand da, etwas abseits von den anderen.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 210
Hinter den Zebrastreifen darf man jedoch sofort wieder halten und parken.
o. A.: Verkehrskunde für die Führerscheinklassen 1-3-4, Remagen: Verkehrs-Verl. 1965, S. 101
Zitationshilfe
„parken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/parken>, abgerufen am 15.10.2019.

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