optieren

GrammatikVerb · optiert, optierte, hat optiert
Aussprache
Worttrennungop-tie-ren (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›optieren‹ als Letztglied: ↗kooptieren  ·  mit ›optieren‹ als Grundform: ↗Option
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
sich für etw. aussprechen, entscheiden
2.
Rechtssprache, Wirtschaft von einer Option Gebrauch machen

Thesaurus

Synonymgruppe
aussuchen · ↗auswählen · ↗erwählen · ↗küren · optieren (für) · ↗wählen  ●  ↗auserwählen  geh. · ↗erkiesen (Partizip 2 = erkoren)  geh., veraltet · ↗kiesen (Partizip 2 = gekoren)  geh., veraltet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anschluß Besteuerung Kommune Mehrheit Personengesellschaft Reich Staatsangehörigkeit Staatsbürgerschaft Tonnagesteuer Umsatzsteuer Umsatzsteuerpflicht Unabhängigkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›optieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das britische Volk optierte entschlossen für ein Verbleiben in der Gemeinschaft.
Die Zeit, 26.09.1975, Nr. 40
Diese Fonds haben noch Zeit bis spätestens 2007, für die Tonnagesteuer zu optieren.
Die Welt, 25.03.2004
Nur vereinzelt erhielten die Bewohner das Recht, für eine Staatsangehörigkeit zu optieren.
Welt und Wissen, 1927, Nr. 2, Bd. 16
Und Sie können sich nicht einmal berufen darauf, daß Sie irgendwo durch höhere Gewalt gehindert worden seien, zu optieren.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 182
Marcuse optierte für den entgegengesetzten Weg und inspirierte die studentischen Aktionen.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 344
Zitationshilfe
„optieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/optieren>, abgerufen am 14.11.2019.

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