ohnehin

GrammatikAdverb
Aussprache
Worttrennungoh-ne-hin (computergeneriert)
Wortzerlegungohnehin
eWDG, 1974

Bedeutung

sowieso, auf jeden Fall, auch ohne den vorher gesagten Sachverhalt
Beispiele:
er konnte nicht noch mehr leisten, er war ohnehin schon überlastet
ich werde ihm deinen Wunsch mitteilen, ich muss ihm ohnehin schreiben
niemand lachte über seine Worte, er galt ohnehin als Narr
Sie [die weißen Handschuhe] strömten einen schneeigen Glanz über sein ohnehin schon weißes Gesicht, seinen ohnehin schon weißen Backenbart, seine ohnehin weißen Haare [J. RothRadetzkymarsch33]

Thesaurus

Synonymgruppe
(egal) wie man es (auch) dreht und wendet · ↗allemal · auch ohne das · auch so (schon) · davon abgesehen · ↗ohnedem · ↗ohnedies · ohnehin · so oder so · ↗sowieso · unabhängig davon  ●  eh  ugs. · ↗per se  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

angeschlagen angespannt belastet bescheiden brüchig fragil fraglich fragwürdig fällig gebeutelt gering geschwächt gespannt knapp kompliziert labil niedrig prekär schmal schwach schwer schwierig selten skeptisch sonderlich spärlich strapaziert vorhanden überlastet üppig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ohnehin‹.

Zitationshilfe
„ohnehin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/ohnehin>, abgerufen am 19.10.2019.

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