naheliegen

GrammatikVerb
Worttrennungna-he-lie-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungnahliegen
Rechtschreibregeln§ 34 (2.2)
Wortbildung mit ›naheliegen‹ als Grundform: ↗naheliegend
eWDG, 1974

Bedeutung

etw. liegt nahean etw. denkt man gleich, auf etw. kommt man leicht
Beispiel:
dieser Gedanke, eine solche Vermutung liegt nahe
häufig im Part. Präs.
naheliegendleicht verständlich
Beispiele:
aus naheliegenden Gründen konnte er nicht kommen
Es gab darum auch so viele naheliegende Einwände gegen das, was er sagte [MusilMann296]
umgangssprachlich etw. ist naheliegendetw. liegt nahe
Beispiel:
Der Überfall war, wie es bei einem Koch naheliegend ist, mit einem spitzen Messer erfolgt [G. Hauptm.4,401]

Thesaurus

Synonymgruppe
naheliegen · plausibel erscheinen
Antonyme
  • naheliegen
Synonymgruppe
(sich) von selbst verstehen · ↗evident (sein) · ↗offensichtlich (sein) · ↗selbstverständlich (sein) · unmittelbar einleuchten  ●  auf der Hand liegen  fig. · naheliegen  fig. · keines Beweises bedürfen  geh. · ↗trivial  fachspr., mathematisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Analogie Annahme Assoziation Befürchtung Einwand Folgerung Frage Gedanke Gefahr Greif Parallele Schluß Schlußfolgerung Verdacht Vergleich Vermutung Versuchung also da daher deshalb doch durchaus es greifbar insofern liegen natürlich somit zu

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›naheliegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es waren ja auch olympische Spiele in der Stadt, der Vergleich lag daher nahe.
Süddeutsche Zeitung, 10.11.2000
Sich diese Frage zu stellen, ist kurz nach den Olympischen Spielen naheliegend.
Der Tagesspiegel, 03.11.2000
Es hätte natürlich nahegelegen, die Kinder technisch daran zu hindern, in den Laden einzusteigen.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 78
Es lag nahe, dafür deshalb das weltliche Regiment als zuständig anzusehen.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7125
Es liegt danach nahe, das Wesen des P. in der Frömmigkeit zu erblicken.
Stallmann, M.: Pietismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 22930
Zitationshilfe
„naheliegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/naheliegen>, abgerufen am 20.05.2019.

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