nachtschlafend

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungnacht-schla-fend
Rechtschreibregeln§ 36 (1.1)
eWDG, 1974

Bedeutung

zu, bei nachtschlafender Zeitzu einer Zeit, in der man normalerweise schläft
Beispiele:
bei nachtschlafender Zeit aufstehen, anrufen
Es ist nachtschlafende Zeit [G. Hauptm.GeyerIV]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stunde Zeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachtschlafend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Hasenzählen strengt an, vor allem um diese nachtschlafende Zeit.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2004
Morgen früh, fast noch zu nachtschlafender Zeit, werden wir wieder im Moorbad versinken.
Die Zeit, 14.05.1993, Nr. 20
Und wer verließ da zu nachtschlafender Zeit das große, mühsam atmende Mietshaus?
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 399
Sherlock Holmes soll oft zu nachtschlafender Zeit auf seiner Geige gespielt haben.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 18
Im Altersheim werde man doch mit schrillem Weckgeräusch zu noch nachtschlafender Zeit aus dem Bett gescheucht, dann notdürftig gewaschen und in Sträflingstextil gesteckt!
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 109
Zitationshilfe
„nachtschlafend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/nachtschlafend>, abgerufen am 19.08.2019.

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