nachten

GrammatikVerb · nachtete, hat genachtet
Worttrennungnach-ten (computergeneriert)
GrundformNacht
Wortbildung mit ›nachten‹ als Letztglied: ↗umnachten · ↗übernachten
eWDG, 1974

Bedeutung

dichterisch es nachtetes wird Nacht
Beispiel:
Es zogen Sterne herauf ... durch die Dämmerung, die allmählich nachtete [A. ZweigJunge Frau174]
übertragen
Beispiel:
Wenn das Leben uns nachtet [Lenau1,259]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So hatte Schalke wesentlich mehr Ballbesitz, nachte aber zu wenig.
Die Zeit, 22.10.2013 (online)
Die deutsche Politik sollte also danach nachten, die Entstehung eines dauerhaften polnischen Interesses an der Teilung Deutschlands zu verhüten.
Die Zeit, 19.03.1965, Nr. 12
Tief deprimiert etwa resümiert Trakl sein Badeabenteuer in Venedig: 'Reglos nachtet das Meer.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.1994
Dieser ging zum Schein auf das Angebot ein und nachte seinem Vorgesetzten, einem Oberbahnassistenten Wahl, davon Mitteilung.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 07.03.1920
Zitationshilfe
„nachten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/nachten>, abgerufen am 19.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
nächtelang
Nachteinsatz
nachteilig
Nachteil
Nachtdunst
nächtens
Nachtessen
Nachtest
Nachteule
Nachtexpress