nachdrücklich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungnach-drück-lich (computergeneriert)
WortzerlegungNachdruck-lich
eWDG, 1974

Bedeutung

eindringlich, energisch
Beispiele:
das war eine nachdrückliche Warnung
auf etw. nachdrücklich hinweisen, bestehen
jmdn. nachdrücklich an etw. erinnern
der Arzt hat ihr nachdrücklich zu einer Kur geraten
er hat sich nachdrücklich für die Reform eingesetzt, am nachdrücklichsten für diese Idee gewirkt

Thesaurus

Synonymgruppe
ausdrücklich · ↗bestimmt · ↗betont · ↗deutlich · ↗dringlich · ↗eindeutig · ↗emphatisch · ↗energisch · ↗entschieden · ↗explizit · ↗forsch · in aller Deutlichkeit · ↗kategorisch · ↗klar · klar und deutlich · klar und unmissverständlich · mit (großer) Bestimmtheit · mit Nachdruck · nachdrücklich · ↗unmissverständlich · zugespitzt  ●  akzentuiert  geh. · ↗angelegentlich  geh. · ↗prononciert  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
aus tiefster Seele · ↗dringend · drängend · ↗eindringlich · flehend · ↗flehentlich · ↗händeringend · in flehendem Tonfall · ↗inständig · inständigst · nachdrücklich · sehnlichst · unter Flehen  ●  beschwörend  Hauptform
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufforderung Betonung Mahnung anmahnen appellieren auffordern aussprechen befürworten besonders bestreiten betonen dementieren distanzieren einfordern einsetzen eintreten empfehlen hervorheben hinweisen mahnen nochmals plädieren sanft unterstreichen unterstützen verwahren warnen wenden widersprechen zurückweisen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nachdrücklich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich fordere insbesondere die Opposition nachdrücklich auf, sich sinnvollen Reformen nicht zu verweigern.
Der Tagesspiegel, 29.10.1997
Nachdrücklich weist das Amt auf die starke Zunahme der Fusionen hin.
Die Zeit, 02.07.1971, Nr. 27
Shepherds Musik ist logisch, ohne intellektuell zu sein, kühn, aber nicht experimentell, und sie ist stets nachdrücklich in ihren Intentionen.
Loucks, Richard: Shepherd. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 3628
Nachdrücklich mahnt er aber auch die Herren, ihr weltliches Regiment nicht zu mißbrauchen.
Franz, G.: Bauernkrieg. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 28973
Ich wiederhole, das war so nachdrücklich abgefaßt, daß wir viel darüber gesprochen haben.
o. A.: Einhundertfünfzigster Tag. Samstag, 8. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 18752
Zitationshilfe
„nachdrücklich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/nachdrücklich>, abgerufen am 18.06.2019.

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