nächtig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungnäch-tig (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben
1.
nächtlich
Beispiele:
eine nächtige Straße
nächtige Stille
der nächtige Garten, Wind
Im Hintergrund blaues Meer und Himmel; erst abendlich, dann immer nächtiger [R. Dehmel10,38]
übertragen dunkel
Beispiele:
nächtiges Laub, Unterholz
das Nächtige (= die Nachtseite) der Natur
2.
müde, übernächtig
Beispiel:
Die Rosen neben dem Rednerpult werden nächtig und welk [StrittmatterOchsenkutscher67]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dunkel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›nächtig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die nächtigen Geschirre hoben sich von dieser Unterlage seltsam ab.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 622
Er ist ein Mann der nächtigen Schatten oder der Dämmerung.
Die Zeit, 28.06.1968, Nr. 26
Und so trug er sein aufgeregtes Herz die nächtige Landstraße hinunter, ermuntert vom Takt seiner Füße.
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 364
Und erst über dem tat sich dann die nächtige Himmelswölbung mit ihren müden, verglühenden Sternen auf.
Hermann, Georg [d.i. Borchardt, Georg Hermann]: Jettchen Gebert, Berlin: Fleischel 1919 [1906], S. 189
Aber diese aus der Natur gerissenen, entleerten Nester wirken hier wie nächtige Gegenstücke zu den flammenden Sonnenblumen aus seinen späteren Stillleben.
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2002
Zitationshilfe
„nächtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/nächtig>, abgerufen am 17.09.2019.

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