multikulti

GrammatikAdjektiv · indeklinabel (meist prädikativ oder adverbiell; selten attributiv)
Aussprache
Worttrennungmul-ti-kul-ti
Grundformmultikulturell
Wahrig und DWDS, 2017

Bedeutung

salopp gekennzeichnet durch den Einfluss unterschiedlicher Kulturen (zusammenlebender Ethnien); geprägt durch (das selbstverständliche Miteinander von) Menschen verschiedener ethnischer Herkunft und das Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen
Beispiele:
Jetzt hat die Bundesrepublik eine Hauptstadt, in der 1989 die Mauer gefallen ist, eine, die »multikulti« und innovativ ist. [Die Zeit, 22.10.1998, Nr. 44]
Ob die Senioren wollen oder nicht – in den Heimen wird es [durch ausländische Pflegekräfte] verstärkt multikulti zugehen. [Der Spiegel, 30.03.2013, Nr. 14]
Ich lebe in Hamburg, bin in Rostock geboren, bin aber nur noch eine halbe Deutsche, denn ich bin multikulti! [Bild, 14.02.2006]
Die Spielzeugfirma Mattel bringt eine multikulti Barbie-Puppe auf den Markt. [Bild, 21.02.2002]
Dafür ein buntes, lärmendes Gewusel, jung und alt, ein Mischvölkchen, das das Attribut multikulti verdient: Kapmalaien und Inder, Weiße, Braune und Schwarze. [die tageszeitung, 08.09.1994]

Thesaurus

Synonymgruppe
multikulturell  ●  multikulti  ugs.
Assoziationen
Zitationshilfe
„multikulti“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/multikulti>, abgerufen am 20.06.2019.

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