machtlos

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungmacht-los (computergeneriert)
WortzerlegungMacht-los
Wortbildung mit ›machtlos‹ als Erstglied: ↗Machtlosigkeit
eWDG, 1974

Bedeutung

ohne Macht
Beispiele:
die Polizei war bei diesem Tumult machtlos
er war diesen Erpressern gegenüber völlig machtlos (= wehrlos)

Thesaurus

Synonymgruppe
(einer Sache / jemandem) machtlos gegenüberstehen · machtlos (gegen) · nichts entgegenzusetzen haben · rettungslos ausgeliefert · wehrlos ausgeliefert
Assoziationen
  • (einer Versuchung) erliegen · ↗(jemandes Charme) erliegen · ↗nachgeben · nicht durchhalten · nicht standhalten können · nicht widerstehen können  ●  schwach werden  ugs. · weich werden  ugs.
  • (gegen jemanden) keine Handhabe haben · (jemandem) nicht beikommen · nicht vorgehen können (gegen jemanden / gegen jemandes Machenschaften) · nichts (Richtiges) gegen jemanden in der Hand haben · nichts ausrichten können (gegen jemanden/etwas)  ●  (jemandem) nichts haben können  ugs. · (jemandem) nichts wollen können  ugs. · (jemanden) nicht zu fassen kriegen  ugs. · (jemanden) nicht zu packen kriegen  ugs., salopp · gegen jemanden nicht ankönnen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feuerwehr Geldpolitik Keeper Kleinaktionär Kontrolleur Mächtiger Schlussmann Torhüter Torwart Ulreich beinahe faktisch fühlen gegenüberstehen hilflos keineswegs letztlich meistens minder mitansehen nahezu ohnehin ohnmächtig unfähig weitgehend weithin ziemlich zuschauen zusehen Übergangsregierung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›machtlos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt wuchs ihm die Welt rasend schnell entgegen, er war machtlos gegen den Sog.
Der Tagesspiegel, 05.04.2003
Da war der noch auf der Hut, drei Minuten später war er machtlos.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.1994
So rosig sieht es nicht aus, ich bin ziemlich machtlos.
Fritsch, Gerhard: Fasching, Hamburg: Rowohlt 1967, S. 172
Er glaubte mit Gott im Bunde zu sein, und er war machtlos.
Koeppen, Wolfgang: Der Tod in Rom. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1954], S. 454
Das ist in einem machtlosen Parlament, welches auf negative Politik beschränkt ist, selbstverständlich.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 159
Zitationshilfe
„machtlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/machtlos>, abgerufen am 18.04.2019.

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