losreißen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglos-rei-ßen (computergeneriert)
Wortzerlegunglos-reißen1
eWDG, 1969

Bedeutung

etw., sich gewaltsam von etw. lösen
Beispiele:
der Sturm hatte viele Ziegel losgerissen
der Hund hatte sich von der Leine losgerissen
bildlich etw., sich gewaltsam von etw. trennen
Beispiele:
seinen Blick, die Augen von jmdm., etw. nicht losreißen können
sich schweren Herzens von der Heimat, einer Stadt losreißen müssen
sich nicht von einem Anblick losreißen können
Er sah sich um mit einem langen Blick, als ob er sich gar nicht losreißen könnte [ViebigDie vor d. Toren126]

Thesaurus

Synonymgruppe
durchreißen · losreißen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo mag sie abgeblieben sein? Kann sie sich wieder einmal nicht losreißen?
Der Tagesspiegel, 02.12.2001
Der Deutsche hatte erst versucht, ein anderes Mädchen (5) zu entführen, es konnte sich losreißen.
Bild, 14.10.1998
Und so hat er sich heute nicht losreißen können von dem rührenden Priester.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 134
Was so fest mit dem Herzen verwächst, kann man nicht mehr losreißen.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 93
Er drückte es mit seiner rechten Hand herunter, er riß sich los.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10756
Zitationshilfe
„losreißen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/losreißen>, abgerufen am 18.08.2019.

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