losdonnern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunglos-don-nern (computergeneriert)
Wortzerlegunglos-donnern
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp
1.
zu brüllen, laut zu reden beginnen
Beispiel:
Ich donnerte los: »Was höre ich, ihr Rasselbande, ihr verflixte? Rauf auf die Bühne!« [WildenhainSchauspieler113]
2.
mit Hilfsverb ›ist‹
donnernd losfahren
Beispiel:
mit dem Motorrad losdonnern

Typische Verbindungen
computergeneriert

donnern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›losdonnern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und doch beginnt es hier wieder aufzublitzen und loszudonnern wie zum ersten Mal.
Die Zeit, 04.09.2000, Nr. 36
Wenn Hans Eichel etwas nicht passt, donnert er gern schon mal los.
Die Welt, 19.11.2002
An ihren freien Tagen donnern sie gern mit ihren Motorrädern los.
Bild, 28.10.1998
Die Besucherin setzt ihre Reisetasche mit einem Ruck ab, stemmt ihre knochigen Hände in die schmalen Hüften und donnert los.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 469
Die Stalinorgel donnert los, bläst Mauersteine, Mauern, Türen, Decken, Stuck, tobt stundenlang.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 80
Zitationshilfe
„losdonnern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/losdonnern>, abgerufen am 18.10.2019.

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