lebensverachtend

GrammatikAdjektiv
Worttrennungle-bens-ver-ach-tend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So deutlich sichtbar und gleichzeitig so übermächtig wie in diesem Jahrhundert sind die individuellen und kollektiven selbstzerstörerischen, lebensverachtenden Kräfte noch nie gewesen.
Wetzel, Helmut: Suizid. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28593
Aber in Wirklichkeit ging es, lebensverachtend, gegen die Sinnlichkeit, gegen die Bejahung animalischen Lebens.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.2000
Der Plan sei lebensverachtend und unvereinbar mit unserer ethisch-moralischen Auffassung, so Nolte.
Die Welt, 10.11.2004
Das Tierschutzgesetz reglementiert und legalisiert lediglich eine lebensverachtende Schinderei und Tierausbeutung - von wirklichem "Schutz" ist im Alltagsgeschehen kaum eine Spur zu finden.
Die Zeit, 17.05.1996, Nr. 21
Wer einen Pelzmantel oder ein Kleidungsstück mit Pelzverzierung kauft, wird dadurch Teil eines lebensverachtenden Geschäftes und ist selbst ein Tierquäler.
Süddeutsche Zeitung, 19.12.1998
Zitationshilfe
„lebensverachtend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/lebensverachtend>, abgerufen am 26.08.2019.

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