lebenstüchtig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungle-bens-tüch-tig (computergeneriert)
WortzerlegungLeben-tüchtig
Wortbildung mit ›lebenstüchtig‹ als Erstglied: ↗Lebenstüchtigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

tüchtig im Leben, dem Leben gewachsen
Gegenwort zu lebensuntüchtig
Beispiele:
eine lebenstüchtige Jugend
lebenstüchtige Menschen erziehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Literatur mache einen zwar glücklich, jedoch nicht unbedingt lebenstüchtiger.
Der Tagesspiegel, 23.05.2002
Statt dessen will die Mode an die lebenstüchtigen Frauen etwa um 1925 erinnern.
Die Zeit, 02.09.1948, Nr. 36
Dabei erwiesen sich die meisten Hochbegabten als überdurchschnittlich lebenstüchtig, psychisch stabil und sogar als körperlich gesünder als der Durchschnitt.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 470
Der Slawe ist erdgebundener als der nordische Mensch und in seiner guten Mischung lebenstüchtig und heiter.
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 33118
Die jungen Menschen sollen lebenstüchtig und erfolgreich werden, gutes Benehmen und gute Sitten besitzen und mit ihren Mitmenschen gut auskommen.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 30
Zitationshilfe
„lebenstüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/lebenstüchtig>, abgerufen am 17.06.2019.

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