lebenshungrig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungle-bens-hung-rig (computergeneriert)
WortzerlegungLeben-hungrig
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
ein lebenshungriger Jugendlicher
lebenshungrig sein

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sah aus wie ein leidendes, fünfzehnjähriges Mädchen, verschüchtert, neugierig, lebenshungrig.
Janitschek, Maria: Die neue Eva. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 10400
Begehrenswerte, lebenshungrige und tendenziell junge Frau bricht in die scheinbar geordnete Welt einer reifen Dame ein und bringt sie, gerne auch sexuell, auf neue Ideen.
Süddeutsche Zeitung, 05.08.2004
Vor einem Jahr hatte ihre Familie uns vom Schicksal der lebenshungrigen Frau erzählt.
Der Tagesspiegel, 11.09.2002
In der überschäumenden und lebenshungrigen Atmosphäre dieser Hafenstadt wuchs er heran.
Burkhardt, Werner: Jazz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 39787
Und wir alle waren vollblütige, lebenshungrige Jugend mit heißen Seelen, erfüllt von quirlender Daseinsfreude.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26248
Zitationshilfe
„lebenshungrig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/lebenshungrig>, abgerufen am 18.08.2019.

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