kunststopfen

GrammatikVerb (meist im Inf., meist im Part. Prät.)
Aussprache
Worttrennungkunst-stop-fen (computergeneriert)
WortzerlegungKunststopfen
eWDG, 1969

Bedeutung

schadhaftes Gewebe mit Fäden desselben Gewebes so stopfen, dass die ausgebesserte Stelle kaum zu sehen ist
Beispiele:
das Loch in der Hose, Jacke kunststopfen lassen
die schadhafte Stelle im Tischtuch muss kunstgestopft werden
mein alter [Anzug] wird kunstgestopft [FalladaBlechnapf76]

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist kunstgestopft, hatte die Mutter gesagt, als sie es gesehen hatte.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 160
Zitationshilfe
„kunststopfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/kunststopfen>, abgerufen am 20.10.2019.

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