krickelig

GrammatikAdjektiv
Nebenform kricklig · Adjektiv
Worttrennungkri-cke-lig · krick-lig
eWDG, 1969

Bedeutung

ostmitteldeutsch unzufrieden, nörglig
Beispiele:
ein krickeliger Mensch
krickelig sein
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krickeln · krick(e)lig · Krickelei · Krickelkrakel
krickeln Vb. ‘knistern, knarren, schlecht und kritzelnd schreiben’, auch ‘knurren, nörgeln, zanken’ (18. Jh.), Herkunft ungewiß. Ursprünglich vielleicht lautnachahmend, vgl. krick krack Interjektion lautmalend mit Sekundärablaut für das Geräusch brechenden, splitternden Holzes (Goethe). S. auch ähnlich gebrauchtes ↗krakeln. krick(e)lig Adj. ‘unzufrieden, mürrisch, kleinlich, schwächlich’ (19. Jh.). Krickelei f. ‘Verdrießlichkeit’, auch ‘schlechte Schrift’ (18. Jh.). Krickelkrakel n. ‘wirres Gerede’ (18. Jh.), ‘unleserlich Geschriebenes’ (19. Jh.).

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Jugendlichen wird vorgeworfen in mindestens 70 Fällen sein "Tag" - einen krickeligen Schriftzug aus Sprühfarbe -, illegal auf fremdem Eigentum verewigt zu haben.
Die Welt, 16.02.2001
Zitationshilfe
„krickelig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/krickelig>, abgerufen am 24.08.2019.

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