krankmachen

Alternative Schreibungkrank machen
GrammatikVerb
Worttrennungkrank-ma-chen ● krank ma-chen (computergeneriert)
Rechtschreibregeln§ 34 (2.1), § 34 (2.2)
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
bewirken, dass jmd. krank wird
Beispiele:
es gibt viele Umwelteinflüsse, die uns krankmachen, krank machen können
dieser ständige Lärm macht mich krank
2.
umgangssprachlich, abwertend, übertragen krankgeschrieben sein
Beispiel:
er machte ein paar Tage krank

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei handelt es sich um zielstrebige, fleißige Menschen, die es krankmachen würde, untätig herumzusitzen.
Becker, Jurek: Amanda herzlos, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 [1992], S. 26
Es sei auffällig, daß in der Wirtschaftsflaute weniger krankgemacht werde.
Süddeutsche Zeitung, 20.12.1994
Soweit die Kulturlebensweise sich von naturgegebenen Bedingungen loslösen will, wirkt sie schädigend und krankmachend.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 892
Aber für die Industrie stellen sie eine Herausforderung dar, weil sie sich auf den Menschen übertragen und ihn krankmachen können.
Der Tagesspiegel, 20.08.2001
Und er schlug auch vor, Unternehmen, die die Umwelt verseuchen und krankmachen, an den steigenden Kosten für die Gesundheitsindustrie zu beteiligen.
Die Zeit, 04.01.1988, Nr. 01
Zitationshilfe
„krankmachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/krankmachen>, abgerufen am 19.07.2019.

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