konsensfähig

GrammatikAdjektiv · Komparativ: konsensfähiger · Superlativ: am konsensfähigsten
Aussprache
Worttrennungkon-sens-fä-hig
WortzerlegungKonsens-fähig
Wortbildung mit ›konsensfähig‹ als Erstglied: ↗Konsensfähigkeit
Wahrig und DWDS, 2018

Bedeutung

in der Lage bzw. geeignet, eine übereinstimmende Haltung oder eine gemeinsame Vereinbarung in einer bestimmten Frage herbeiführen zu können
Beispiele:
Der Kompromissvorschlag erwies sich nach stundenlangen zähen Verhandlungen als konsensfähig. [Berliner Zeitung, 21.03.2005]
Aktuell gilt die ehemalige neuseeländische Premierministerin Helen Clark als Favoritin und konsensfähigste Kandidatin. [Der Standard, 27.04.2016]
Dabei gibt es Ideen, die zumindest auf Länderebene durchaus konsensfähig sein könnten[…]. [Die Zeit, 05.02.2013, Nr. 6]
Als weithin konsensfähig gilt die Annahme, zusätzliche Arbeitsplätze könnten vor allem im Billiglohnbereich entstehen. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2004]
Von Frankreich erwartet man in den nächsten sechs Monaten […] eine konsensfähige Antwort auf höchst konkrete und praktische Fragen. [Der Spiegel, 19.06.2000]
Kollokationen:
als Adjektivattribut: ein konsensfähiger Vorschlag; eine konsensfähige Lösung
mit Adverbialbestimmung: [etw. ist] nicht konsensfähig

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alternative Anliegen Antwort Entwurf Formel Formulierung Gesetzentwurf Kandidat Kompromiß Konzept Lösung Modell Papier Position Vorlage Vorschlag durchaus erweisen kaum nicht weitgehend überhaupt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›konsensfähig‹.

Zitationshilfe
„konsensfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/konsensfähig>, abgerufen am 16.09.2019.

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